Cointelegraph
Ciaran Lyons
Verfasst von Ciaran Lyons,Redaktionsautor
Felix Ng
Geprüft von Felix Ng,Redakteur

Bitcoin-Kurs sinkt auf 77.000 US-Dollar – Tiefpunkt vorerst erreicht?

Ein Krypto-Experte meint, dass Bitcoin den tiefsten Punkt im aktuellen Zyklus erreicht hat, doch bei anderen Beobachtern bleiben Zweifel bestehen, ob es nicht doch weiter nach unten geht.

Bitcoin-Kurs sinkt auf 77.000 US-Dollar – Tiefpunkt vorerst erreicht?
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Der Bitcoin-Kurs ist am Samstag um rund 7 % auf 77.000 US-Dollar zurückgegangen, wobei Krypto-Analyst PlanC meint, dass damit der Tiefpunkt dieses Zyklus vorerst erreicht sei.

Diese Einschätzung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem andere Krypto-Experten von weiteren Rückgängen für Bitcoin (BTC) in den kommenden Monaten ausgehen.

„Die Chancen stehen gut, dass dies der tiefste Punkt im aktuellen Abwärtstrend von Bitcoin sein wird“, kommentierte PlanC am Samstag in einem Beitrag auf X dementsprechend hoffnungsvoll.

PlanC zieht Parallelen zu vorherigen Abwärtstrends

Bitcoin schlitterte am Samstag um 7 % auf rund 77.000 US-Dollar und stieg laut CoinMarketCap seitdem wieder leicht auf 78.690 US-Dollar.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: CoinMarketCap

Der Bitcoin-Kurs ist nun um rund 38 % gegenüber seinem geltenden Allzeithoch von 126.100 US-Dollar gefallen, das er am 5. Oktober aufgestellt hatte. Für PlanC ruft der momentane Abwärtstrend Erinnerungen an andere Schwächephasen von Bitcoin wach, darunter frühere Crashs wie die Kapitulation des Kryptomarktes 2018, als Bitcoin auf nur noch 3.000 US-Dollar fiel, den Crash im März 2020, als der Kurs auf rund 5.100 US-Dollar sank, und den Zusammenbruch der Kryptobörse FTX, nach dem Bitcoin auf rund 15.500 US-Dollar einbrach.

„Es besteht eine gute Chance, dass wir gerade eine weitere große Kapitulationsphase durchlaufen“, so PlanC. Und weiter: „Es sieht so aus, als würde der Tiefpunkt dieses Mal zwischen 75.000 und 80.000 Dollar liegen.“

Unterdessen erklärte Bitcoin-Influencer Rajat Soni in einem X-Beitrag am Samstag, dass der Rückgang auf 77.000 US-Dollar in einer der volatileren Phasen für Kryptowährungen stattfand, und warnte Anleger davor, überzureagieren.

„Trauen Sie niemals einem Abschwung am Wochenende“, betonte Soni. „Bitcoin wird ein Comeback hinlegen, wenn Sie es am wenigsten erwarten“, fügte er hinzu.

Bitcoin-Kurs nicht sicher vor 60.000 US-Dollar

Einige Beobachter spekulieren jedoch, dass der Niedergang noch weiter gehen könnte.

Der erfahrene Trader Peter Brandt prognostizierte kürzlich, dass Bitcoin bis zum dritten Quartal 2026 sogar auf bis zu 60.000 US-Dollar fallen könnte.

Der Krypto-Analyst Benjamin Cowen meinte wiederum, dass der Tiefpunkt des derzeitigen Kurszyklus von Bitcoin wahrscheinlich erst Anfang Oktober erreicht sein wird, aber „er rechnet bis dahin mit zahlreichen Aufschwüngen“.

Unterdessen sagte Jurrien Timmer, Direktor für globale makroökonomische Forschung bei Fidelity, dass 2026 eine „Auszeit“ für Bitcoin werden könnte, in der die Kurse möglicherweise auf bis zu 65.000 US-Dollar fallen könnten.

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