Ist Bitcoin legal?

Jede einzelne Fiat-Währung der Welt wird von einer einzigen Organisation erzeugt, veröffentlicht und kontrolliert - in den meisten Fällen eine Zentralbank. Nach dem Gesetz ist es Bürgern nur erlaubt diese zu kaufen, zu verkaufen oder sie zu behalten. Wenn jemand versucht selbst Geld zu drucken, findet sich die Person unweigerlich hinter Gittern wieder.

Als Bitcoin vorgestellt wurde, schuf dies ein neues und einzigartiges Paradigma. Die weltweit erste digitale und dezentralisierte Währung, die von niemanden kontrolliert wird. Außerdem bedeutet das Konzept des Bitcoin, dass jeder, der genug Rechenleistung hat, ganz einfach selbst Coins herstellen kann, indem er ein aktives Mitglied der Community wird.

Da es immer mehr zum Mainstream wird, versuchen Strafverfolgungs-, Steuer- und staatliche Regulierungsbehörden weltweit das Konzept von Kryptowährungen zu hinterfragen, um es in die bestehenden Gesetzes- und Regulierungsrahmen einzuarbeiten.

Die Legalität des Bitcoin hängt davon ab, wer Sie sind, wo Sie sich befinden und was Sie damit anstellen. Dies ist unsere Anleitung für Rechtsfragen bei Bitcoin. Wir beziehen uns dabei überwiegend auf die USA, decken aber auch andere wichtige Länder ab.

Bedenken gegenüber Kryptowährungen

In vielen Rechtssystemen ringen die Behörden immer noch damit, Bitcoin zu verstehen, ganz zu Schweigen davon, die Kryptowährung juristisch einzuordnen. Es gab viele Bedenken gegenüber der Dezentralisierung. Es scheint logisch für Regierungsbehörden zu sein, sich sorgen über eine Finanz-Community zu machen, die man nicht vollständig kontrollieren kann.

Dies schließt auch Börsen und den Schutz des Nutzervermögens mit ein. Während US-basierte Börsen reguliert werden müssen, gibt es zahlreiche Offshore-Plattformen, bei denen das wiederum nicht nötig ist. Tatsächlich ist die Geschichte der Kryptowährung gefüllt mit Vorfällen, bei denen Börsen plötzlich geschlossen wurden und die Betreiber mit dem Vermögen der Investoren abgehauen sind.

Der berühmteste Fall ist die Schließung der berüchtigten Börse Mt.Gox. Anfang 2014 reichte die bis zu dem Zeitpunkt populärste Bitcoinbörse Insolvenz ein. Der Grund waren technische Probleme und der offensichtliche Diebstahl oder Verlust von 744.000 Nutzer-Bitcoins. Das entsprach 6 Prozent der 12.4 Millionen Bitcoins, die zu dem Zeitpunkt im Umlauf waren.

Die Möglichkeit Bitcoin semi-Anonym zu benutzten, ist ein weiterer Grund für Besorgnis. Obwohl jede einzelne Transaktion auf der Blockchain gespeichert wird, ist es sehr einfach für die Nutzer, komplett anonym zu bleiben. Denn diese Aufzeichnungen beinhalten nur den Public Key und die Überwiesene Geldmenge.

Die meisten dieser Bedenken kamen auf, als der Dark Web-Markt Silk Road in die Mainstream-Medien kam, da man dort nur mit Bitcoins bezahlen konnte. Dieser Marktplatz wurde seither durch das FBI geschlossen. Aber die Behörden machen sich noch immer Gedanken wegen der Attraktivität von Bitcoin für Händler von illegalen Gütern und Dienstleistungen. Außerdem besteht die Befürchtung, dass Bitcoin durch die dezentralisierte Art und der Semi-Anonymität zur Geldwäsche und Steuerhinterziehung genutzt wird.

Ihre Möglichkeiten hängen von der Nutzung ab

Waren kaufen

2013 wurde Bitcoin vom Netzwerk für die Bekämpfung von Finanz-Kriminalität (FinCEN) des US-Finanzministeriums als tauschbare, dezentralisierte, virtuelle Währung klassifiziert. Sie veröffentlichten auch eine Richtlinie, in der es hieß, dass diejenigen, die virtuelle Währungen besitzen und zum Einkauf von Waren nutzen, nicht als Geldübermittler gelten und deshalb gesetzeskonform handeln.

Also ist das Bezahlen von legalen Gütern und Dienstleistungen mit Bitcoins absolut legal. Die Kryptowährung wird von mehreren großen und kleinen Online-Marktplätzen und -Dienstleistern als Zahlungsform akzeptiert. Darunter zählen beispielsweise Overstock, Shopify und OKCupid. Außerdem gibt es US-weit Läden und Restaurants, in denen man mit Bitcoins bezahlen kann.

Investieren

Den gleichen Richtlinien nach ist das Investieren in Bitcoins gesetzeskonform.  Viele US-Börsen sind mit den Anti-Geldwäsche- und 'Kenne Deine Kunden'-Richtlinien konform.  Deswegen müssen diejenigen, die in Bitcoins investieren oder damit handeln möchten, ihre Identität bestätigen und mit einem existierenden Bankkonto verbinden.

Nichtsdestotrotz hat die US-Wertpapier- und Börsenkommission (SEC) davor gewarnt, dass sowohl Betrüger als auch Werbeleute von risikoreichen Investment-Schemen es auf die Nutzer von Bitcoin abgesehen haben.

Mining

Die FinCEN-Richtlinien sagen, dass User, die Bitcoins erstellen und diese für Fiat-Währungen tauschen als "Money Transmitter" betrachtet werden können und diese dadurch auch unter spezielle Gesetze fallen könnten, die derartige Aktivitäten betreffen.

Bis heute wurde jedoch, wenn überhaupt, selten hart gegen Miner durchgegriffen.

Das Akzeptieren von Zahlungen in Bitcoins (für Unternehmen)

Es ist sowohl für große als auch kleine Unternehmen legal, Bitcoins als Zahlungsmethode zu akzeptieren. Selbstverständlich nur wenn man davon ausgeht, dass das Unternehmen seriös ist und man Waren und Dienstleistungen auch mit traditionelle Währungen bezahlen kann und Bitcoin dabei nur eine weitere Zahlungsmethode ist. Jedes Unternehmen, das Bitcoin-Zahlungen akzeptiert, ist dazu verpflichtet Steuern für die Einnahmen durch Bitcoin zu zahlen.

Bitcoin wurde als tauschbare, virtuelle Währung anerkannt. Das bedeutet, dass das Akzeptieren als Zahlungsmethode genau wie bei Bargeld, Gold oder Geschenkgutscheinen verläuft.

Besteuerung

Der virtuellen Währungsrichtlinie zufolge, dessen erste Auflage 2014 durch die US-Steuerbehörde IRS veröffentlicht wurde, sind Kryptowährungen, wie zum Beispiel Bitcoin, wie Eigentum zu bewerten und nicht als Währung. Deswegen müssen sie dementsprechend versteuert werden. Das ist jedoch nicht so einfach, wie es sich anhört.

Kauft man zum Beispiel etwas für 300 Euro mit Bitcoins bedeutet das, dass man gerade Vermögenswerte verkauft hat. Entweder haben Sie Profit oder einen Verlust bei dem Verkauf gemacht, je nach dem wo der Wert der Bitcoin beim Ein- beziehungsweise Verkauf lag. Ob das wie ein normaler oder als Kapitalzuwachs bewertet wird, hängt von den Umständen ab.

Die Regulierungen sind nicht gänzlich klar, aber die IRS versucht Steuererklärungen streng zu prüfen. 2015 haben nur 802 Leute Steuern für Bitcoin-Erträge bezahlt. Die IRS benutzt spezielle Software, um Steuerhinterziehungen mit Bitcoins aufzudecken.

Ein parteiübergreifendes Gesetz, welches Steuerausnahmen bei umgerechnet weniger als 487 Euro fordert, wurde kürzlich im Parlament eingeführt. Wenn es angenommen wird, vereinfacht es das Leben von kleinen Tages-Händlern erheblich. Bis dahin ist es empfehlenswert, über alle Bitcoin-bezogenen Aktivitäten Buch zu führen.

Wenn es um Bitcoin-Handel geht, müssen die Bücher die gleichen Informationen wie Aktien-Erklärungen oder Forex-Brokerage-Erklärungen beinhalten: Datum, Beschreibung, Quantität, Wert und Gebühren. Wenn Sie selbst minen, müssen Sie wissen, wann die Bitcoins erhalten wurden. Unternehmen, die Bitcoins als Zahlungsmethode akzeptieren, müssen die Verkaufsreferenz, die Menge der erhaltenen BTC und das Datum der Transaktion notieren. Wenn Mehrwertsteuer anfällt, müssen die Kosten mit der Börsen-Durchschnittsrate während des Verkaufszeitpunkts errechnet werden.

BitLicense

BitLicense ist eine Reihe von Regulierungen, die sich mit Bitcoin-Transaktionen beschäftigen. Erstellt wurden diese Regulierungen vom Finanzministerium des Bundesstaates New York (NYDFS) für Bitcoin-Unternehmen, die in New York ansässig sind oder Bürgern aus New York dienen. Bis September 2017, zwei Jahre nachdem die Regulierungin Kraft getreten waren, wurden nur fünf Lizenzen vergeben und die Unternehmen, die diese Lizenzen erhalten haben, mussten bis zu 81.000 Euro dafür bezahlen. Viele Unternehmen entschieden sich dazu, New Yorkern ihre Dienste nicht mehr anzubieten. Die Börse Bitfinex beschrieb die Anforderungen der NYDFS als 'extrem invasiv' und fügte hinzu, dass sie den Datenschutz der Nutzer gefährden würde.

Die Lizenz kann durch eine Anmeldung ausgestellt werden. Die Kosten dafür betragen umgerechnet 4.000 Euro. Unternehmen, die diese Lizenz erwerben möchten, benötigen einen Beauftragten, der die Einhaltung der Regulierungen in der jeweiligen Firma überwacht. Jedes bundesstaatliche und staatliche Gesetz, die für Bitcoin gelten, müssen befolgt werden. Darunter fallen auch das Geldgebergesetz, das Anti-Geldwäschegesetz und die "Kenne Keinen Kunden-Richtlinie. Solche Schutzvorkehrungen können sehr teuer werden.

Meinungen der Regulierungsbehörden

SEC — Wertpapier- und Börsenkommission

Die Wertpapier- und Börsenkommission war auffallend still bei dem Thema Bitcoin, vor allem im Verglichen zu den Behörden in anderen Ländern. 2014 veröffentlichten sie einen Hinweis für Investoren, in dem sie Bitcoin-Nutzer gewarnt haben, dass sie Ziele von Betrügern seien können.

Die SEC hat kürzlich bei einem Initial Coin Offering (ICO) namens 'DAO' ermittelt. Dieses wurde gehackt und Ether-Coins im Wert von umgerechnet 40 Millionen Euro gestohlen. In dieser Ermittlung konzentrierte sich die SEC primär darauf, ob die DAO-Coins als Wertpapier betrachtet werden sollten. Der Bericht zog den Schluss, dass das Investment in Token, bei dem Erträge aus geschäftsführenden Maßnahmen anderer Personen geschaffen werden, Kryptowährungen zu einem Wertpapier machen und diese dementsprechend reguliert werden müssen.

Der SEC-Bericht konzentrierte sich jedoch nur auf ICOs. Bitcoin ist da schon einige Schritte weiter. Also werden alle Regulierungen, die die SEC anordnet, zumeist nur die Neulinge des Markts betreffen. Ob Bitcoin als Wertpapier behandelt werden kann, hängt von der jeweiligen Transaktion ab. Der SEC hat jedoch entschieden, dass jedes Unternehmen, das die Blockchain-Technologie verwendet, um Wertpapiere zu handeln, sich als Börse, alternatives Handelssystem oder Broker/Händler registrieren muss.

FinCEN — Netzwerk zur Bekämpfung von Finanz-Kriminalität

Laut den Richtlinien des FinCEN zu Kryptowährungen ist eine "virtuelle Währung" als "Mittel zum Tausch, welches in bestimmten Umgebungen wie eine Währung funktioniert, aber nicht alle Eigenschaften einer realen Währung beinhaltet" definiert. Die Richtlinien richteten sich nur an umtauschbare Währungen wie Bitcoin, welche entweder als Ersatz für reale Währung oder als Äquivalent einer existierenden Währung agieren kann.

"Nutzer" der virtuellen Währung werden nach den FinCen-Bestimmungen nicht als MSB (Money Serving Business) angesehen. Das bedeutet, dass wenn sie Bitcoins zur Zahlung von Waren oder Dienstleistungen erwerben, sie nicht zur Registrierung, Berichterstattung und Buchhaltung verpflichtet sind, denen die MSBs normalerweise unterstellt sind.

Im Gegensatz dazu werden "Wechsler" und "Administratoren" als Geld-Transmitter gehandelt und sind deswegen dazu verpflichtet, sich an die FinCen-Regulierungen zu halten. Die Richtlinie definiert "Wechsler" als Menschen, die als Unternehmen an dem Handel mit Bitcoins und anderen digitalen Währungen beteiligt sind, während "Administratoren" daran beteiligt sind, die virtuelle Währung in Umlauf zu bringen.

Im Juli 2017 wurden Maßnahmen gegen ein nicht in der USA ansässiges MSB, das dennoch in den USA betrieben wurde, eingeleitet. FinCEN erlegte einer BTC-E-Börse eine Strafe in Höhe von umgerechnet 123 Millionen Euro auf, verhaftete einen Betreiber und konfiszierte die Domain.

CFTC — Handelskommission für Rohstoff-Futures

Die CFTC ist eine unabhängige US-Bundesbehörde, die Finanzderivative beaufsichtigt. Im Jahr 2014 erklärte ein CFTC-Kommissar, dass die Behörde bei Bitcoin durchaus Autorität habe. Denn sie sei der Meinung, dass er als Ware eingestuft werden kann.

Kürzlich veröffentlichte die Behörde einen Leitfaden, in dem sie erklärte, dass virtuelle Währungen abhängig von den jeweiligen Tatsachen und Umständen als Ware oder Derivatkontrakte betrachtet werden können. Dies führte zu einem Rückgang des Bitcoin-Kurses um acht Prozent, da die Investoren strengere Regulierungen befürchteten.

Die CFTC scheint eine pro-Bitcoin-Haltung einzunehmen. Denn sie hat kürzlich LedgerX das Recht eingeräumt, einen regulierten Bitcoin-Futures-Markt zu eröffnen. Im September 2017 reichte die CFTC ihre ersten Anklagen gegen Bitcoin-Betrüger ein. In einem Schritt, den seriöse Bitcoin-Investoren begrüßten, wurde Gelfman Blueprint wegen Betrugs, Veruntreuung und der Ausstellung falscher Kontoauszüge im Zusammenhang mit beworbenen Bitcoin-Investitionen angeklagt.

IRS — US-Steuerbehörde

Obwohl die IRS einen allgemeinen Leitfaden zur Besteuerung von digitalen Währungen veröffentlicht hat, bleiben viele Fragen unbeantwortet. Die Behörde hat mit ihrer Entscheidung, Bitcoin als Eigentum zu besteuern, die Sachlage noch komplizierter gemacht. Das bedeutet, dass sogar die Zahlung für eine Tasse Kaffee mit Kryptowährung eine Steuer nach sich zieht.

Gemäß den IRS-Regulierungen ist der Kauf von Waren und Dienstleistungen mit Bitcoin genau dasselbe wie der Verkauf eines Vermögenswerts. Wenn Sie Ihre Bitcoins ausgeben, bedeutet dies, dass Sie entweder einen Gewinn oder einen Verlust gemacht haben, abhängig vom Wechselkurs des BTC beim Kauf und beim Verkauf.

Um die IRS-Regulierungen zu erfüllen, wird empfohlen, alle Ihre Bitcoin-bezogenen Transaktionen aufzuschreiben.

US-Notenbank

Die US-Notenbank ist das einflussreichste Bankenunternehmen der Welt, da sie die globale Reservewährung, den US-Dollar, kontrolliert. Sie sind sehr an digitalen Währungen und der damit verbundenen Technologie interessiert und haben gründliche Berichte zu Bitcoin und Blockchain veröffentlicht haben. Die Tatsache, dass ein Finanzriese wie die US-Notenbank Stunden in das Verständnis des Konzepts von Bitcoin investierte, sagt viel darüber aus, wie einflussreich die Währung wird.

Die Organisation hat jedoch wiederholt vor Risiken im Zusammenhang mit digitalen Währungen gewarnt. Vor kurzem erklärte die US-Notenbank, dass sie die Blockchain-Entwicklung "sehr aufmerksam" verfolgen und sagte darüber, dass sie "traditionelle finanzielle Risiken mildern oder verschlimmern könnte". Ein US-Notenbankpräsident sagte ebenfalls, dass mit digitalen Währungen das Verbergen von illegalen Aktivitäten einfacher ist.

FINRA — Regulierungsbehörde für die Finanzindustrie

Die Selbstregulierungsorganisation für US-Broker war ziemlich aktiv hinsichtlich der Definition von Bitcoin, der Erstellung von Leitfäden und dem Aussprechen von Warnungen an ihre Kunden.

Interessant ist dabei, dass FINRA in seinem Bericht über die Distributed Ledger Technologie andeutete, dass die weit verbreitete Nutzung der Blockchain-Technologie die wichtigsten Geschäftspraktiken der Organisation beeinflussen könnte. Insbesondere die Art und Weise, wie FINRA-Mitglieder die Bereiche Geldwäschebekämpfung und Know-Your-Customer-Grundsätze, Vermögenswertüberprüfung, Geschäftskontinuität, Überwachung, Zahlungen und sogar Aufzeichnungen selbst regulieren.

OCC — Währungskontrollbehörde

In seinem Bericht aus dem Jahr 2016 schlug das Büro des US-Finanzministeriums eine Möglichkeit vor, Anwendungen von Fintech-Unternehmen zu Nationalbanken für spezielle Zwecke (SPNBs) zu machen. Diese Initiative soll Unternehmen, die digitale Banken für einen bestimmten Zweck werden wollen, ein einheitliches bundesweites Regulierungsregime bieten. Jedoch gibt es seit November 2017 noch immer bedeutende politische und rechtliche Unsicherheiten bezüglich dieser Inititative.

Außerdem hat die OCC einen weiteren optimistischen Bericht veröffentlicht in dem zur Bildung einer Abteilung für "verantwortungsbewusste Innovation" aufgerufen wird. Es sind Büros in Washington, New York und San Francisco geplant, um das Wachstum neuer Technologien, einschließlich digitaler Währungen, voranzutreiben.

CFPB - Büro für Kundenfinanzschutz

Das CFPB hat eine Verbraucherwarnung zu Bitcoin herausgegeben. Die volatilen Börsenkurse, das mögliche Fehlen von Unterstützung durch Börsen im Falle von verlorenen Geldern und die Gefahr von Hackangriffen und Betrügereien wurden als potentielle Probleme angeführt. Außerdem hat die CFPB Bitcoin Vorteile zugestanden.

NFA - Nationale Futures-Vereinigung

Die NFA ist eine unabhängige Selbstregulierungsorganisation für den US-Futures-Markt. Jeder Teilnehmer am Futures-Markt, einschließlich derjenigen, die mit Bitcoin handeln, muss NFA-Mitglied sein.

Organisationen, die Bitcoin-Regulierungen entwickeln

Ähnlich wie die meisten anderen Regierungsorganisationen waren der US-Senat und das Repräsentantenhaus nicht sehr lokal in Bezug auf Bitcoin und andere digitale Währungen.

Im August 2013 schickte der US-Senat Briefe an verschiedene Strafverfolgungsbehörden und fragte nach möglichen Risiken und Bedrohungen in Bezug auf Kryptowährungen. Die meisten Behörden reagierten mit einer vorsichtigen Anerkennung der legitimen Verwendung von Bitcoins.

Seitdem wurde das Thema Kryptowährungen sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus oft diskutiert. Im Jahr 2016 wurde der Congressional Blockchain Caucus gebildet, um alle Kongressabgeordneten über Themen zu Bitcoin und Blockchain auf dem Laufenden zu halten. Damit sollen zukünftige Gesetze geschaffen werden, die diesen speziellen Sektor betreffen.

Im Sommer 2017 entwarfen US-Gesetzgeber ein Gesetz, das Kryptowährungen vor staatlichen Eingriffen schützen soll. Wenn der Gesetzesentwurf durchkommt, bietet er Schutz für bestimmte Kryptowährungen, die bestimmte Mindestanforderungen erfüllen. Damit soll verhindert werden, dass sie für illegale Geschäftspraktiken verwendet werden. Der Entwurf wird voraussichtlich im Herbst 2017 eingereicht.

Länder, in denen Bitcoin verboten ist

Bolivien

Im Jahr 2014 hat die bolivianische Zentralbank alle Währungen verboten, die nicht von der Regierung ausgegeben oder reguliert wurden. Die Bank erwähnte ausdrücklich Bitcoins sowie einige andere digitale Währungen. Aber das Verbot gilt für alle Kryptowährungen.

Bolivianische Behörden haben erst kürzlich hart gegen den Kryptowährungsgebrauch durchgegriffen und Kryptowährungen als Ponzi-Schema bezeichnet und 60 Leute verhaftet. In einer Stellungnahme dazu wurde hervorgehoben, dass die Maßnahme notwendig sei, um die Bevölkerung daran zu erinnern, dass jegliche Art von digitaler Währung verboten ist.

Ecuador

Die Regierung von Ecuador hat Bitcoin und alle anderen digitalen Währungen verboten, da ein neues staatliches System für elektronisches Geld eingeführt wurde. Das Projekt soll direkt an die lokale Währung geknüpft sein und wird von der Regierung kontrolliert.

Vietnam

Im Jahr 2014 hat die vietnamesische Zentralbank eine Stellungnahme veröffentlicht, in der der Bevölkerung ausdrücklich verboten wurde, Bitcoin innerhalb des Landes zu verwenden. Das wurde als präventive Maßnahme durchgeführt. Über das Schicksal von digitaler Währung soll zu einem späteren Zeitpunkt durch den Premierminister entschieden werden.

Berichten zufolge hat der vietnamesische Premierminister im August 2017 einen Plan genehmigt, der bis 2018 zur offiziellen Anerkennung von Bitcoin und anderen digitalen Währungen als Zahlungsmittel führen könnte.

Doch im Oktober 2017 ist die vietnamesische Regierung zurückgerudert und hat die Nutzung von digitaler Währung im Land vollständig verboten. Es wurde auch angekündigt, dass Anfang 2018 Bußgelder für die Nutzung von digitalen Währungen anfallen.

Länder, in denen Bitcoin legal ist

Australien

Anfangs mussten Australier möglicherweise eine Steuer auf Waren und Dienstleistungen entrichten, wenn sie Kryptowährung kauften oder ausgaben. Oft mussten Verbraucher dann diese Steuer doppelt entrichten: einmal, wenn sie die Kryptowährung kaufen, und noch einmal, wenn sie diese zum Tausch gegen Waren und Dienstleistungen benutzten, die unter diese Steuer fallen.

Erst kürzlich hat die australische Regierung der Doppelbesteuerung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen endlich per Gesetz ein Ende gemacht. Damit sollte dem Potenzial für Fintech-Investments im Land der Weg geebnet werden.

Bulgarien

Bulgarien war das erste Mitglied der Europäischen Union, das Bitcoin offiziell als Währung anerkannt hat statt ihn, wie Gold, als Rohstoff zu behandeln.

Kanada

Bitcoin ist aktuell als nicht greifbarer Vermögenswert klassifiziert. Es wird erwartet, dass er gemäß den Anti-Geldwäsche und Anti-Terrorfinanzierungsgesetzen reguliert wird. Diese Klausel muss erst noch in Kraft treten. Aber wenn sie es einmal ist, werden "digitale Währungshändler" als Gelddienstleistungsunternehmen reguliert.

China

Im Jahr 2013 hat die chinesische Volksbank (PBOC) allen Finanzinstituten verboten, Bitcoin-bezogene Transaktionen durchzuführen. Es wurden dabei auch die Bepreisung in Bitcoins, deren Kauf und Verkauf verboten. Mit Bitcoins zu handeln ist für Einzelpersonen in China nach wie vor erlaubt.

Die chinesische Regierung hat hart gegen die Nutzung von Kryptowährungen in ihrem Land durchgegriffen und mehrere Börsen dazu gedrängt, Auszahlungen einzustellen, ohne eine schriftliche gesetzliche Grundlage dafür zu haben. Im September 2017 wurden alle chinesischen virtuellen Währungsbörsen dazu gedrängt ihren Handel bis Ende des Monats einzustellen, um die Regulierungen einzuhalten.

Estland

Das Finanzministerium in Estland hat entschieden, dass es keine rechtlichen Hindernisse für die Nutzung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen als Zahlungsmittel gibt. Händler müssen die Identität des Käufers feststellen, wenn sie eine Geschäftsbeziehung eingehen oder wenn der Käufer monatlich Währung im Wert von mehr als 1.000 Euro kauft.

Finnland

Die finnische Steuerbehörde hat entschieden, dass sie Bitcoin-Transaktionen als Privatkontrakte betrachten, die genau so wie Kontrakte zur Differenzierung für Steuerzwecke behandelt werden. Wenn man Waren mit Bitcoins kauft oder BTC in Fiat-Währung umtauscht ist jeder Kursanstieg zu versteuern, während Verluste nicht von der Steuer absetzbar sind. Geminte Bitcoins werden wie Einkommen behandelt.

Das finnische Steuergremium hat sich gegen die konventionelle Herangehensweise der EU gestellt und alle Dienstleistungen um Bitcoin und anderen ähnlichen Kryptowährungen als Finanzdienstleistungen klassifiziert. Damit sind sie von der Mehrwertsteuer ausgenommen.

Frankreich

Im Jahr 2014 hat das französische Wirtschafts- und Finanzministerium einen Regulierungsentwurf hervorgebracht, der für Finanzinstitute und Nutzer von digitalen Währungen gelten soll. Die Regulierungen fordern von Bitcoin-Vetreibern, die Anonymität zu reduzieren, indem die Nutzer identifiziert und verifiziert werden. Die Behandlung von digitalen Währungen muss für Steuerzwecke ebenfalls geklärt werden, wobei sie unter die Kapitalertragssteuer fallen. Es wurde ein Freibetrag von 5.000 Euro vorgeschlagen, um der Bevölkerung zu ermöglichen ein Geschäft mit Bitcoin auszuprobieren, darin zu investieren und es zu entwickeln, bevor sie Steuern zahlen müssen.

Deutschland

In Deutschland wird Bitcoin als Privatgeld anerkannt. Diese Entscheidung ermöglicht es Bitcoin-Nutzern diesen weiterhin zu nutzen, ohne dass die Regierung einschreitet. Außerdem können Behörden dadurch die Gewinne von Unternehmen mittels der digitalen Währung besteuern.

Island

Laut einer Stellungnahme der isländischen Zentralbank aus dem Jahr 2014 fallen Transaktionen mit Bitcoin und anderen digitalen Währungen unter Beschränkungen.

Im Jahr 2017 hat die Zentralbank eine neue Reihe von Regeln eingeführt. Laut diesen werden allgemeine Ausnahmen von den zuvor genannten Einschränkungen gestattet.

Israel

Seit 2017 betrachten die israelischen Steuerbehörden Bitcoin als besteuerbaren Vermögenswert statt als Währung oder Finanzwertpapier. Laut dieser Richtlinie muss der Verkäufer bei jedem Bitcoin-Verkauf eine Kapitalertragssteuer von 25 Prozent bezahlen. Miner und Händler werden wie Unternehmen behandelt, womit sie unter die Unternehmenseinkommenssteuer und die Mehrwertsteuer von 17 Prozent fallen.

Japan

Japan ist eines der wenigen Länder, in denen Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt wird. Im Jahr 2017 wurde die Steuer auf den Bitcoin-Handel abgeschafft und japanische Finanzbehörden begannen Kryptowährungslizenzen zu erteilen.

Jordanien

Laut der aktuellen Richtlinie der jordanischen Zentralbank ist es Banken, Börsen, Finanzunternehmen und Zahlungsdienstleistern verboten, mit Bitcoin und anderen digitalen Währungen zu handeln. Sowohl die Zentralbank als auch die Regierung Jordaniens haben Warnungen ausgesprochen, um die Leute von der Nutzung von Bitcoin abzuschrecken. Aber kleinere Geschäfte und Kaufleute akzeptieren sie immer noch.

Mexiko

Das mexikanische Parlament spielt derzeit mit dem Gedanken, eine Gesetzgebung einzuführen, mit der der schnell wachsende Finanztechnologiesektor des Landes reguliert werden soll. Darunter falle auch Bitcoin und andere Kryptowährungen. Die Gesetzgebung schlägt eine klare Reihe von Regeln für Fintech-Unternehmen vor, die die Kosten senken und den Wettbewerb im Sektor antreiben sollen. Sie soll auch die finanzielle Stabilität gewährleisten und Geldwäsche und die Finanzierung von Extremisten verhindern.

Slowenien

Laut dem slowenischen Finanzministerium, kann man Bitcoin weder als Währung noch als Vermögenswert betrachten. Bitcoin-Transaktionen fallen nicht unter die Kapitalertragssteuer, aber Bitcoin-Mining und Unternehmen, die Waren und Dienstleistungen gegen digitale Währung verkaufen, werden besteuert.

Schweden

Wenn es um die Akzeptanz von Bitcoin und anderen digitalen Währungen geht, ist die schwedische Gesetzgebung diejenige, die dieser weltweit am freundlichsten gegenübersteht. Die schwedische Finanzaufsichtsbehörde hat digitale Währungen, wie zum Beispiel Bitcoin, zu legalen Zahlungsmitteln ernannt. Außerdem hat die schwedische Finanzaufsichtsbehörde sich sogar dazu entschieden, Bitcoin-Mining in Abhängigkeit vom Erfolg zu besteuern.

Bestimmte Unternehmen, überwiegend Börsen, müssen eine Lizenz beantragen und sich an alle Regulierungen halten, die auch für traditionelle Finanzdienstleister gelten. Darunter fallen zum Beispiel die Anti-Geldwäsche- und Know-Your-Customer-Richtlinien.

Länder, in denen Bitcoin nicht reguliert ist

Belgien

Obwohl der Finanzminister signalisierte, dass ein unmittelbares Einschreiten der Regierung hinsichtlich des Bitcoin-Systems nötig sei, gab es Gespräche über eine neue Gesetzgebung. Diese soll die Kontrolle der Regierung über Bitcoin und andere Kryptowährungen stärken.

Brasilien

Im Jahr 2014 hat die Zentralbank von Brasilien eine Stellungnahme zu Kryptowährungen veröffentlicht. Darin hieß es, dass Bitcoin und andere digitale Währungen nicht reguliert werden sollen. Ein paar Jahre später hat der Präsident der Zentralbank Bitcoin als Ponzi-Schema beschrieben.

China: Hongkong

Der leitende Direktor der Finanzbehörde von Hongkong (HKMA) hat Bitcoins zu einem virtuellen Rohstoff erklärt. Er erklärte dabei, dass die HKMA die Kryptowährung nicht regulieren werde.

Der Sekretär für Finanzdienstleistungen und Finanzen von Hongkong hat gesagt, dass die bestehenden Gesetze Bitcoin und andere digitale Währungen nicht direkt regulieren. Aber es gibt dennoch anwendbare Sanktionen gegen ungesetzliche Handlungen mit diesen Währungen, wie zum Beispiel Betrug und Geldwäsche.

Kolumbien

Im Jahr 2014 hat die kolumbianische Finanzaufsichtsbehörde erklärt, dass die Nutzung von Bitcoin nicht reguliert sei. Erst kürzlich hat die gleiche Behörde eine weitere Stellungnahme veröffentlicht, in der es hieß, dass die kolumbianische Regierung nach wie vor Transaktionen finanzieller Art mit Bitcoin weder gestatte noch legalisiere. Jedoch hat das Land bis heute nicht die Absicht, ihn für illegal zu erklären.

Zypern

Die Nutzung von Bitcoins und anderen Kryptowährungen ist in Zypern nicht reguliert.

Dänemark

Die dänische Finanzaufsichtsbehörde (FSA) hat erklärt, dass Bitcoin keine Währung sei und sie keine regulatorische Befugnis darüber habe.

Griechenland

Es gibt keine bestimmten Regulierungen für Bitcoin und andere digitale Währungen in Griechenland.

Indien

Laut einer Stellungnahme durch den stellvertretenden Gouverneur der Notenbank von Indien (IRB) heißt es, dass die IRB Bitcoin weder reguliert noch unterstützt. Bitcoin ist in Indien zwar nicht verboten, aber es wurde vorhergesagt, dass er nicht vollständig legalisiert werde, ohne eine passende Organisation zu haben. Diese soll alle Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährung überwachen.

Indonesien

Bis heute haben die indonesischen Behörden keine genauen Richtlinien für die Regulierung oder ein Verbot der Nutzung von Bitcoin vorgelegt.

Libanon

Die Bank of Lebanon war die erste in der Region, die 2013 eine Warnung zu Bitcoin ausgesprochen hat. Seitdem gab es nur wenig bis gar nichts, das von den Beamten des Landes in Bezug auf digitale Währungen getan wurde. Die einzige nennenswerte Ausnahme ist der Direktor der libanesischen Zentralbank, der Bitcoin und andere digitale Währungen kritisiert hat. Er hat sie als unregulierte Waren bezeichnet und ist der Meinung, dass sie verboten werden sollten.

Litauen

Die Zentralbank von Litauen hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sie die Bevölkerung vor potenziellen Risiken bei Handlungen gewarnt haben, die digitale Währungen einbeziehen. Das Hauptargument war, dass Bitcoins nicht durch litauische oder europäische Behörden reguliert sind. Die Stellungnahme hat auch von möglichen Regulierungen gesprochen. Aber es wird wahrscheinlich nicht dazu kommen.

Malaysien

Im Jahr 2014 hat die Zentralbank von Malaysien bekannt gegeben, dass sie Bitcoin nicht als legale Währung betrachtet und nicht die Absicht, ihn zu regulieren.

Die Negara Bank jedoch formuliert zurzeit ihre neue Haltung gegenüber Kryptowährungen. Trotz einer generell positiven Haltung gegenüber Bitcoin, geht das Gerücht um, dass die malaysische Regierung die Kryptowährung dennoch verbieten könnte. Die Entscheidung soll bis Ende 2017 fallen.

Neuseeland

Laut der neuseeländischen Notenbank benötigen nicht-Banken keine Genehmigung für Handlungen wie die Verwahrung und den Transfer von Bitcoin und anderen digitalen Währungen, solange diese nicht die Ausgabe von physischem Geld mit einschließen.

Russland

Im Jahr 2016 wurde durch den russischen Bundessteuerdienst Bitcoin als "nicht illegal" eingestuft.

Seitdem hat die russische Zentralbank jedoch erklärt, dass sie eine Regulierung von digitalen Währungen als echtes Geld, Zahlungsmittel für Waren und Dienstleistungen und eine Gleichsetzung mit Fremdwährung "kategorisch" ablehnt.

Später hat Präsident Putin Bitcoin verurteilt und zu einem Verbot aller digitalen Währungen aufgerufen. Der stellvertretende Finanzminister hat gegenüber Reportern dazu noch gesagt, dass Kryptowährungen wahrscheinlich verboten werden. Aktuell wird berichtet, dass die Bank von Russland mit dem Landesstaatsanwalt zusammenarbeitet, um alle Börsen stillzulegen, die russischen Bürgern den Handel mit digitalen Währungen anbieten.

Singapur

Die Finanzaufsichtsbehörde von Singapur (MAS) hat bereits zuvor erklärt, dass sie sich nicht einmischen wird und eine Warnung an potenzielle Nutzer von Bitcoin und anderen digitalen Währungen ausgesprochen. In einem kürzlichen Interview hat ein MAS-Mitarbeiter erklärt, dass die Zentralbank nach wie vor nicht die Absicht hat, Kryptowährungen zu regulieren. Doch sie werde dafür offen sein. Er hat auch die Notwendigkeit einer Anti-Geldwäsche-Kontrolle in naher Zukunft betont.

Die Steuerbehörde Singapurs hat eine Reihe von Steuerleitfäden veröffentlicht, die die Nutzung von Bitcoin behandeln. Laut diesen könnten BTC-Transaktionen als Tauschgeschäft behandelt werden und dementsprechend besteuert werden. Unternehmen, die mit Bitcoin-Börsen zu tun haben, werden auf Grundlage ihrer BTC-Verkäufe besteuert.  

Thailand

Anfangs hat die Bank von Thailand der Bevölkerung von der Nutzung von Bitcoins abgeraten und dabei potenzielle Investoren vor den Risiken gewarnt. Aber seitdem hat sie ihre Haltung gemildert und eine Studie über Kryptowährungen angeordnet.

Laut eine Ministeriumsregulierung, müssen thailändische Börsen eine Lizenz der e-Commerce-Abteilung für thailändische Unternehmensentwicklung haben und nur den Wechsel von digitalen Währungen gegen den thailändischen Baht unterstützen. Es gelten auch Know-Your-Customer-Richtlinien und Richtlinien zur Kundensorgfaltspflicht.

Niederlande

Digitale Währungen, wie Bitcoin, fallen aktuell nicht unter das niederländische Finanzaufsichtsgesetz.  

Ukraine

Die ukrainische Nationalbank hat kürzlich eine Erklärung veröffentlicht, in der sie klargestellt hat, dass die ukrainische Hryvnia die einzige Währung ist, die legal im Land verwendet werden darf. Die Bank hat auch erklärt, dass der Status von Bitcoin in der Ukraine durch eine fehlende einheitliche Klassifizierung der Währung auf der Welt schwer zu definieren sei. Sie unterstütze auch keine Definitionen, in anderen Rechtssystemen getätigt wurden.

Vereinigtes Königreich

Die britische Regierung hat erklärt, dass Bitcoin aktuell unreguliert ist und überwiegend als "Privatgeld" gehandelt wird, auch bei der Mehrwertsteuer. Das bedeutet, dass keine Mehrwertsteuer anfällt, wenn Bitcoin gegen Pfund und andere Währungen eingetauscht wird. Doch Anbieter von Waren und Dienstleistungen, die für Bitcoin und andere digitale Währungen verkauft werden, müssen die Mehrwertsteuer entrichten. Gewinne und Verluste durch digitale Währungen fallen unter die Kapitalertragssteuer.

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