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Markus Kasanmascheff
Verfasst von Markus Kasanmascheff,Ehemaliger Redaktionsautor
Igor Belkin
Geprüft von Igor Belkin,Ehemaliger Redakteur

Kusama: Erstes Test-Net von Multichain-Protokoll Polkadot geht an den Start

Das Polkadot-Team hat mit Kusama ein experimentelles Test-Net seines Multichain-Protokolls veröffentlicht.

Kusama: Erstes Test-Net von Multichain-Protokoll Polkadot geht an den Start
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Unter dem Namen Kusama wird im Laufe dieses Sommers eine experimentelle Version des Blockchain-Interoperabilitätsprotokolls Polkadot live gehen, so eine Mitteilung des Ethereum-Mitgründers und Polkadot-Erfinders Gavin Wood vom 16. Juli.

Laut Wood soll Kusama als Test-Net für sogenannte “Parachains” dienen, mit denen Entwickler “Governance-, Staking und Validierungsfunktionalität von Polkadot in einer realen Umgebung ausprobieren können.” Gestartet werden soll Kusama noch in diesem Sommer. 

Wood betont, dass das Kusama-Netzwerk dazu gedacht ist, "neue, frühe, risikoreiche Funktionalitäten" zu unterstützen, die bereits Produkte für Polkadot herstellen. Der Start des Hauptnetzes ist für Ende des Jahres geplant.

Mit KSM werden sich Transaktionen validieren, Validierungsknoten nominieren, Parachains knüpfen und Abstimmungen mittels Governance-Referenden durchführen lassen. Zudem sind die Test-Net-Coins für den Austausch von Interop-Nachrichten erforderlich. 

Seit dem 17. Juli können DOT-Inhaber eine gleiche Menge an Kusama-Coins (KSM) beanspruchen und spätestens im August mit Experimenten in dem Netzwerk starten. Für Benutzer ohne eigene DOT-Token wird die das Projekt unterstützende Web3-Foundation eine limitierte Menge an Kusama-Coins für zusätzliche Experimente bereitstellen.

Ende Juni hatte Polkadot 500.000 DOT-Token zu einem nicht genannten Preis herausgegeben. Während der Runde soll Polkadot 5% des gesamten Token-Angebots verkauft haben, was theoretisch 60 Millionen Dollar an das Managementteam des Protokolls gebracht haben dürfte, wenn man die aktuelle Bewertung des Unternehmens von 1,2 Milliarden US-Dollar zugrundelegt. Auf Sekundärmärkten sollen die Token allerdings zu deutlich niedrigeren Preisen gehandelt werden, was diese Bewertung in Frage stellt.

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