Leonteq bringt erstes Reverse Convertible-Zertifikat für Bitcoin an die Börse

Das Zürcher Startup Leonteq hat das weltweit erste börsennotierte Reverse Convertible-Zertifikat für Bitcoin herausgebracht. Dies teilte das Unternehmen am 25. September auf ihrer Webseite mit.

“Bitcoin-Anleihe” mit 10-Prozent-Aufschlag

Gekauft werden kann das auch oft als Equity Linked Bond bezeichnete Bitcoin-Zertifikat in drei Varianten an der Schweizer Wertpapierbörse SIX. Zur Funktionsweise schreibt Leonteq auf einer Infoseite:

“Die Reverse Convertibles auf Bitcoin offerieren Anlegern eine garantierte Couponzahlung per Laufzeitende am 03.01.2020. Schließt am Ende der Laufzeit der Bitcoin auf oder über dem jeweiligen Ausübungspreis, so erhält der Anleger das vollständige Nominal zurück. Handelt der Basiswert am Laufzeitende unterhalb des jeweiligen Ausübungspreises, richtet sich die Rückzahlung nach der Performance des Basiswerts.”

Mit den drei verfügbaren Zertifikaten können Anleger über die Ausübungspreise von 8.000, 9.000 oder 10.000 US-Dollar auf einen Wertanstieg bei Bitcoin wetten.

Wertentwicklung bei steigenden und fallenden Preisen

Sofern Bitcoin zum festgelegten Verfallstag am 27. Dezember auf oder über dem jeweiligen Ausübungspreis notiert, erhalten Anleger eine Rückzahlung in Höhe von 100 Prozent ihres Investitionsbetrags zuzüglich des Coupons von 10 Prozent.

Liegt Bitcoin unter dem jeweiligen Ausübungspreis, erhält der Anleger seinen Anlagebetrag proportional reduziert zu der negativen Kursentwicklung des Bitcoins ausgehend vom Ausübungspreis und zuzüglich den Coupon von 10 Prozent.

Über den sich daraus ergebenden Hebel können Anleger in Abhängigkeit vom Kaufpreis des Zertifikats überproportional auf einen Anstieg bei Bitcoin wetten.

Möglich ist dies auch durch die im Juni aufgelegten Partizipationszertifikate von Vontobel. Damit kann man neben Bitcoin auch gehebelt auf einen Preisanstieg für die Kryptowährungen Ether und Ripple setzen.