Die Ethereum-Blockchain steht vor neuen Herausforderungen. Layer-2-Lösungen, die entwickelt wurden, um die Skalierbarkeit und Effizienz des Netzwerks zu verbessern, verlagern zunehmend wirtschaftliche Aktivitäten vom Hauptnetzwerk. Doch immer mehr Stimmen sagen: Als Investment sei Ethereum (ETH) nicht mehr interessant. Manche gehen sogar noch weiter. Sie sagen: ETH ist tot – zumindest als Geldanlage.

Rückläufige Transaktionszahlen und Nutzerwachstum

Aktuelle Daten zeigen einen Rückgang der täglichen Transaktionen auf der Ethereum-Blockchain. Am 29. März 2025 wurden etwa 1,129 Millionen Transaktionen verzeichnet, was einem Rückgang von 13,48 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dieses Abnehmen der Aktivität könnte auf die zunehmende Nutzung von Layer-2-Lösungen zurückzuführen sein, die Transaktionen effizienter und kostengünstiger abwickeln. 

Analystenmeinungen zur Zukunft von ETH

Der Fondsmanager Quinn Thompson sagt klar: ETH ist tot – zumindest als Investment. Er meint, dass Ethereum zwar weiter gebraucht wird, aber keine guten Chancen mehr auf Wertsteigerung hat. Seiner Meinung nach liegt das auch daran, dass es zu viele neue Tokens im Ethereum-System gibt.

Auch Nic Carter, Mitgründer von Coinmetrics, stimmt zu. Er sagt, ETH sei in einer Flut an eigenen Tokens untergegangen. Die Entwickler hätten zu viel Freiraum gehabt. Viele Projekte hätten nur kurzfristige Interessen verfolgt. Jetzt fehle ein gemeinsames Ziel.

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