Betrüger machen sich den Start von Metas neuer Microblogging-App zu Nutze und imitieren dort mehrere prominente Krypto-Twitter-Nutzer. Es wird bereits mehrfach vor Betrüger-Accounts auf Threads gewarnt.
Threads wurde am 5. Juli gestartet und verzeichnete in den darauf folgenden Tagen über 98 Millionen Anmeldungen. Von den geschätzten 450 Millionen Nutzern auf Twitter ist die Plattform allerdings noch etwas entfernt.
In den letzten Tagen haben jedoch mehrere Krypto-Twitter-Nutzer bereits auf Fake-Accounts bei Threads hingewiesen, die sich als jemand anderes ausgeben.
Am 8. Juli twitterte die DeFi-Plattform Wombex Finance ein Bild eines Threads-Accounts, der als diese Plattform posiert. Sie warnte, dass es sich hierbei um einen Betrüger handelt, da das Projekt nicht auf der Plattform vertreten ist.
Attention, #WombexWarriors!
— Wombex (@WombexFinance) July 8, 2023
Please be aware that Wombex Finance DOES NOT have an account on the Threads platform.
Any account claiming to be Wombex Finance on that platform is fraudulent and is operated by a scammer!
To avoid scams, always refer to our official channels:… pic.twitter.com/uU8fc2lTiB
Der NFT-Influencer Leonidas twitterte einen Tag zuvor eine ähnliche Warnung, in der es hieß, Betrüger würden ihn und andere "große NFT-Konten" auf Threads imitieren. Leonidas sagte, er habe jetzt ein Konto auf Threads eingerichtet, um Nachahmer zu bekämpfen.
Jeffrey Huang, der auf Twitter als Machi Big Brother bekannt ist, twitterte am 6. Juli sein Threads-Profil, woraufhin ein Nutzer darauf hinwies, dass es bereits einen Threads-Account gebe, der sich als er ausgibt.
Damn dude you already have a scam account on threads pic.twitter.com/QTDv3V39H7
— Nataly (NLC) (@NLC972) July 6, 2023
Bisher haben die erwähnten Thread-Konten keine Betrugs- oder Phishing-Links verbreitet. Die meisten haben kryptobezogene Inhalte gepostet.
Twitter ist seit Jahren ein beliebter Ort für Krypto-Phishing-Betrüger. Die am häufigsten genutzte Betrugsmethode sieht so aus, dass die Angreifer sich in die Twitter-Konten bekannter Personen und Unternehmen hacken und bösartige Links posten.
Mit solchen Links sollen in der Regel ahnungslose Zielpersonen dazu verleitet werden, ihre Kryptobörsen-Login-Daten oder eine Krypto-Wallet-Seed-Phrase einzugeben. Oft wird auch versucht, diese dazu zu bringen, eine Wallet mit einem Smart Contract zu verbinden, der die Wallet dann leert.
In der ersten Hälfte dieses Jahres wurden laut einem Bericht des Web3-Sicherheitsunternehmens Beosin Kryptowährungen im Wert von 108 Millionen US-Dollar gestohlen.
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