Eine gemeinsame Initiative aus R3, einem Blockchain-Konsortium aus mehr als 100 Finanzinstitutionen, der Finanzplattform TradeIX und einer Gruppe internationaler Großbanken hat am Mittwoch, den 21. Februar in einer Pressemitteilung den Start des Pilotprogramms einer neuen Handelsplattform bekanntgegeben.

Laut der Pressemitteilung basiert die Plattform auf R3s Corba-Lösung, bei der die Distributed Ledger-Technologie (DLT) zum Einsatz kommt. Das Endziel der Initiative mit Namen "Marco Polo" ist die Entwicklung eines "voll interoperablen" Open-Source-Handelsfinanzierungsnetzwerkes, das die bestehende Papierverarbeitung über Supply-Chain-Prozesse hinweg wenn möglich eliminieren oder zumindest vereinfachen soll.

Die Machbarkeit des Vorhabens sei in einem fortlaufenden Test in Zusammenarbeit mit ING, BNP und Commerzbank bereits demonstriert worden, so Ivar Wiersma, Leiter Innovation bei ING Wholesale Banking.

Die Industrie suchte nach Lösungen, die den Handel vereinfachen und digitalisieren um die Blockchain-Technologie für die Lieferkette nutzbar zu machen, sagte Connie Leung von Microsoft, das mit R3 bereits seit 2016 zusammenarbeitet.

Am Dienstag, den 20. Februar, hat die Blockchain Alliance R3 bereits die Gründung eines Legal Center of Excellence (LCoE) angekündigt, einer Gruppe von Anwaltskanzleien, die Anwälte auf der ganzen Welt über neue Blockchain-Technologien aufklären wollen.

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