Der Unternehmens-Blockchain-Entwickler R3 hat am 14. August angekündigt, dass er im Jahr 2020 eine zweite europäische Filiale in Dublin eröffnen wolle. Nur wenige Wochen zuvor wurde das Londoner Zentrum im Rahmen eines offensiven Expansionsplans um das Doppelte vergrößert.
Steigerung der weltweiten Mitarbeiterzahl um 25 Prozent.
Die neue Filiale wird als Technologiezentrum dienen, das größtenteils mit Ingenieursfachleuten besetzt ist, die eng mit dem Londoner Team zusammenarbeiten. R3 hat eine Einstellungsinitiative gestartet, die die Zahl der Mitarbeiter weltweit um rund ein Viertel erhöhen soll. Neben den Entwicklern in Dublin sollen auch kaufmännische und kundenorientierte Positionen auf der ganzen Welt besetzt werden.
Dublin erfreut sich zunehmender Beliebtheit als Technologiezentrum und positioniert sich als Nachfolger des Post-Brexit London. Dort werden niedrige Unternehmenssteuern und andere Vorteilen geboten.
Der CEO von R3 David Rutter sagte dazu: "Wir haben uns für Dublin entschieden, weil es dort einen großen Pool an Blockchain- und technischen Fachkräften gibt und auch enge Verbindungen zu unserem Zentrum in London bestehen".
Unternehmens-Blockchain-Entwicklung gewinnt an Bedeutung
Die Entwicklung von Unternehmens-Blockchains ist zwar noch ein relativ junger Sektor, wird inzwischen allerdings von einigen der weltweit größten Unternehmen in den verschiedensten Branchen eingesetzt. Der Bereich erreicht derzeit einen Wendepunkt und wird zum Mainstream.
Rutter erklärte: "Wir sind stolz darauf, eines der aktivsten und vielfältigsten Ökosysteme für Blockchain-Anwendungen zur Verfügung stellen zu können [...], aber um sicherzustellen, dass wir der Nachfrage nachkommen können [...], sind erhebliche Investitionen in unser Personal äußerst wichtig."
R3 hat sich kürzlich mit einer brasilianischen Firma zusammengetan, um eine Börse zu entwickeln, die sich auf Technologie-Startups konzentriert.
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