Gelder im Wert von 700.000 US-Dollar wurden von dem auf BNB Chain basierenden DeFi-Protokoll LaunchZone gestohlen. Das Projekt behauptet, der Angreifer habe sich dabei eines Exploits bedient.
Noch gibt es nur wenige Informationen darüber, wie 80 Prozent der Gelder aus dem Liquiditätspool von LaunchZone sieben 20 dann Februar gestohlen wurden. In einer Nachricht auf dem offiziellen Telegram-Kanal des Projekts warnen die Entwickler, dass Nutzer keine Token kaufen sollten, bis mehr Informationen vorliegen.
"$LZ wird von einem DND-Exploiter gehackt. Das Team kümmert sich um diese Angelegenheit. Bitte kauft derzeit keine Token. Bitte bewahrt Ruhe. Wir informieren euch bald."
Der native Token LaunchZone (LZ) ist um über 80 Prozent eingebrochen, da Token über PancakeSwap eingetauscht werden, die Blockchain-Daten von verschiedenen Blockchain-Explorern zeigen.
LaunchZone hat über 44.000 Mitglieder auf seinem Telegram-Kanal und 275.000 Follower auf Twitter. Das Projekt hat noch keine Warnung auf Twitter veröffentlicht. Auf der Facebook-Seite wartet Cointelegraph noch auf eine Antwort auf eine Anfrage zu einem Kommentar.

Das letzte Jahr über gab es einige Hacks und Exploits im Ökosystem der BNB Chain. Die BNB Chain wurde im Oktober 2022 Opfer eines Exploits, bei dem 100 Millionen US-Dollar gestohlen wurden. Das führte zu einem Hard Fork. Die Angreifer haben sich dabei einen chainübergreifenden Exploit zu Nutze gemacht.
Die Web3-Infrastrukturfirma Jump Crypto hat eine kritische Schwachstelle gefunden und dem BNB Chain-Team im Februar gemeldet. Mit dem Exploit hätte ein Angreifer unendlich viele Token über bösartige Übertragungen prägen können. Das BNB-Team hat die Schwachstelle geschlossen, bevor diese öffentlich gemacht wurde.
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