Das Lausanner Blockchain- und Kryptowährungs-Startup Metaco hat in einer zweiten Finanzierungsrunde Anteile von mehr als 10 Prozent an verschiedene Investoren verkauft, gab das Unternehmen am 26. April in einer Pressemitteilung bekannt.

Zu den neuen Anteilseignern gehört der Bankensoftware- und Fintech-Anbieter Avaloq mit einem künftigen Anteil von 10 Prozent, sowie Swisscom, SwissPost und der auf Sicherheitsdruckfarben und Sicherheitslösungen für die Herstellung von Banknoten spezialisierte Hersteller Sicpa mit jeweils unbekannten Anteilen.

Die bei der Finanzierungsrunde führende Avaloq will mit dem Investment "das eigene Know-how und die eigenen Lösungen im Bereich der Blockchain-Technologie" erweitern, schreibt das Unternehmen in einer eigenen Meldung.

"Das Unternehmen, welches seine Lösungen bereits an der Avaloq Software Exchange anbietet, ist auch ein führender Anbieter von hochsicheren Custody-Lösungen für Krypto-Assets. Mit seinem proprietären Angebot hebt sich Metaco im Bereich der Blockchain weiter ab und positioniert sich an der Spitze des Marktes", so Avaloq über Metaco.

Im Rahmen der Beteiligung wird Avaloq-Gründer und -Chairman Francisco Fernandez dem Verwaltungsrat von Metaco beitreten und damit auch die strategische Ausrichtung des Unternehmens künftig mitbestimmen.

Für die Swisscom ist es nicht die erste Beteiligung an einem Blockchain-Startup. Zusammen der Schweizer Kanzlei MME hat das Unternehmen bereits das Joint Venture Daura gegründet, welches bis 2019 die erste Blockchain-Aktie auf den Markt bringen soll.

Der durch seine Kompetenz beim Banknotendruck weltweit renommierte Sicherheitsdruckfarbenhersteller Sicpa interessiert sich ebenfalls bereits länger für die Blockchain-Technologie und ist im letzten Jahr eine strategische Partnerschaft mit dem Blockchain-Spezialisten Guardtime eingegangen.

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