China führt Liste der Goolge-Suchanfragen nach Facebooks Libra an

China führt die Liste der Suchanfragen nach "Facebook Libra" bei Google einen Monat nach der Veröffentlichung des White Paper von Libra weltweit an.

China beobachtet Facebooks Libra sehr genau

Seit dem 18. Juli ist China das Land, das das neue Kryptowährungsprojekt von Facebook am meisten googelte, wie aus Daten von Google Trends hervorgeht.

Den Daten zufolge hat China die meisten Suchanfragen für Libra abgeschickt und damit den Höchstwert von 100 erreicht. Die fünf führenden Länder sind St. Helena mit einem Wert von 37 auf Platz zwei, danach folgen Singapur, Hongkong und Luxemburg.

"Facebook Libra" Google-Suchanfragen in den letzten 30 Tagen Quelle: Google Trends

Gleichzeitig kommen aus den Vereinigten Staaten mit einem geschätzten Wert von 10 überraschend wenige solche Anfragen. Damit belegt das Heimatland von Facebook Platz 25 in der Liste der Google-Suchen nach Libra.

Marcus bestätigt, dass Libra mit WeChat, Alipay und WeChat konkurrieren würde.

Die Google Trends-Daten sind nicht die einzige Quelle, die das massiv gestiegene Interesse Chinas an Facebooks Libra belegen. Auch die chinesische Seite Sina Weibo, das größte Social-Media-Netzwerk des Landes, verzeichnet eine zunehmende Popularität im Hinblick auf Libra. 

Die auf China fokussierte Twitter-Ressource Cnledger berichtete heute auch, dass "Libra konkurriert mit Alipay und WeChat" nun auf Platz zwei der beliebtesten Suchanfragen auf Weibo liegen.

David Marcus, der Leiter der Facebook-Blockchain-Tochter Calibra, hat kürzlich bestätigt, dass das Unternehmen plane, mit seiner Zahlungslösung mit chinesischen Zahlungsriesen wie Alipay von Alibaba Group Holding und WeChat Pay von Tencent Holdings zu konkurrieren. Marcus bestätigte im Rahmen der Anhörung zu Libra beim Finanzdienstleistungsausschuss des US-Repräsentantenhauses am 17. Juli.

Am 8. Juli kündigte die chinesische Zentralbank an, dass sie als Reaktion auf Facebooks Libra mit der Arbeit an ihrer eigenen digitalen Währung begonnen habe, da dieser ein Risiko für das Finanzsystem des Landes darstellen könne.