Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo hält sein Versprechen an die Anleger seiner Non-fungible Tokens (NFTs), obwohl sich die Sportlegende im Kontext von Krypto in den Vereinigten Staaten vor Gericht verantworten muss.

Am 25. Januar veröffentlichte die Kryptobörse Binance ein entsprechendes Video, das Ronaldo beim Fußballspielen mit mehreren Fans und Inhabern seiner NFTs zeigt. Zusammen mit dem Binance-Werbeträger Khaby Lame und der kroatischen Fußballspielerin Maria Marković trainierte Ronaldo mit den NFT-Anlegern und gab ihnen einige Tipps, um ihr Spiel zu verbessern.

Ronaldo leitet seine NFT-Anleger beim gemeinsamen Training an. Quelle: Binance 

Im Jahr 2022 unterzeichnete der Fußballstar eine mehrjährige NFT-Partnerschaft und veröffentlichte seine erste NFT-Kollektion mit Binance. Die Vereinbarung beinhaltete die Erstellung einer Reihe von NFT-Kollektionen mit Ronaldo und gab den NFT-Inhabern die Möglichkeit, sich exklusiv mit der Sportikone zu treffen.

Damals sagte Ronaldo in einer an Cointelegraph gesendeten Pressemitteilung, dass ihm die Beziehung zu seinen Fans sehr wichtig sei und dass die Idee, „unvergleichliche Erlebnisse und Zugang“ für Fans durch NFTs zu ermöglichen, etwas sei, an dem er teilhaben wolle.

Im Jahr 2023 setzte der Fußballer seine Partnerschaft mit Binance fort und machte im Rahmen einer Werbekampagne einen Lügendetektortest, als er seine zweite Kollektion zusammen mit der Börse veröffentlichte. Damals gab Ronaldo zu, dass er NFTs besitze, und der Lügendetektor bestätigte, dass der Sportler die Wahrheit sagte.

Während einige Beobachter Ronaldos Werbung für das Web3 feierten, glauben andere, dass die Kooperation des Fußballstars mit Binance angeblich Investitionen in nicht registrierte Wertpapiere über die Plattform begünstigt hat. Am 27. November 2023 reichten Nutzer bei einem US-Bezirksgericht in Florida eine dahingehende Sammelklage gegen Ronaldo ein und behaupteten, dass er „aktiv am Angebot und Verkauf von nicht registrierten Wertpapieren in Abstimmung mit Binance teilgenommen“ habe.

Trotz der Klage hatten die Binance-Nutzer Schwierigkeiten, Ronaldo zu finden und zu erreichen, da seine Adresse in Saudi-Arabien geheim gehalten wird. Am 16. Januar reichten die Kläger darum einen Antrag ein, um eine alternative Methode nutzen zu dürfen. Dazu gehört das Versenden der Mitteilung per E-Mail, X (ehemals Twitter) und die Veröffentlichung auf der Website, mit dem Argument, dass dies mit internationalen Vereinbarungen übereinstimmt.

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