Kryptowährungsmarkt wieder im grünen Bereich

Kryptowährungsmärkte erholen sich heute, 3. Februar, nach dem gestrigen mehrmonatigen Werttief von Bitcoin. Die meisten Top 50 Coins sind nun wieder im grünen Bereich, mit gewinnen von über 20 Prozent in den letzten 24 Stunden.  

Unter anderem aufgrund des Drucks, der von irreführenden Berichterstattungen über Regulationen in Indien ausging, hat der gesamte Kryptowährungsmarkt ab dem 1. Februar einen Sturzflug erlitten. Dies führte zu einem Wertverlust von mehr als 80 Milliarden Euro innerhalb von 24 Stunden nach Veröffentlichung der Neuigkeit.

Nach dem beträchtlichen Verkauf hat der Markt den heutigen Tag damit verbracht, wieder über ein Niveau von über 7.223 Euro zu klettern. Bei Redaktionsschluss wurde Bitcoin bei einem durchschnittlichen Wert von 7.299 Euro gehandelt, also einem Plus von 3,54 Prozent.

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Bildquelle: coin360.io

 

Andere Coins haben es Bitcoin gleichgetan und im Wert erheblich angezogen. Mit der Ausnahme von drei Coins hat jede der Top 50 Kryptowährungen Zuwächse verbucht. Litecoin (LTC), Cardano (ADA) und Verge (XVG) waren die Spitzenreiter mit Zuwächsen zwischen 15 und 20 Prozent.

Ein kurzer Blick auf das Coin360 Markt Schaubild zeigt einen klaren Positivtrend nach der sehr negativen Woche.

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Bildquelle: coin360.io

 

Trotz der Tiefpunkte dieser Woche haben Personen wie Litecoin Gründer Charlie Lee und CNBC’s Cryptotrader Gastgeber Ran Neuner eine optimistische Einschätzung über Bitcoin getroffen. In einem Interview mit Cointelegraph bot Lee eine besonnene Perspektive zur Unbeständigkeit der Kryptomärkte an. Eine solche Perspektive fehlt oftmals in einem Markt voller verängstigter Neuankommlinge.

Die Nachricht, dass die erste kanadische Blockchain ETF bewilligt wurde, mag eine Rolle in dem heutigen Aufstieg gespielt haben.

Bitcoin hat Ende Dezember ein Rekordhoch von 20,000 verbuchen können, nur um ein paar Tage später wieder um 20-30 Prozent einzubrechen, genauso wie der Rest des Markts.  

Seitdem kämpft die führende Kryptowährung damit, sich vollständig zu erholen. Vor dem gestrigen Einbruch auf unter 7.299 Euro stand der Wert bei ungefähr 8.000-12.000 Euro pro Coin.

Im gesamten Januar waren massive Verkäufe zu verzeichnen, teilweise den Nachrichten über erhöhte Regulationen in Südkorea - und der irreführenden Berichterstattung darüber - geschuldet. Viele Investoren waren dadurch sehr verunsichert.