Tschechisches Unternehmen enthüllt Risikokapitalfonds für israelische Blockchain-Start-Ups

Die Investmentbank Benson Oak enthüllte, dass sie "rund 100 Millionen Dollar" (85 Mio. Euro) in israelische Start-Ups investieren würde. Der "Schwerpunkt" liegt dabei auf Blockchain, wie das lokale israelische Nachrichtenportal The Jerusalem Post heute, am 9. Juli, berichtete.

Die tschechische Tochtergesellschaft Benson Oak Ventures wird sich speziell auf den israelischen Markt konzentrieren.

Nachdem das Unternehmen bereits etwa 21 Mio. Euro aufgebracht hat, werden weitere 63 Mio. Euro erwartet. Dabei hat das Unternehmen geäußert, dass es an das Potenzial Israels als Jurisdiktion und für lokale Geschäftsprojekte glaube.

"Ich glaube, dass es großartige Unternehmer in Israel gibt, die die Plattformen der Zukunft anführen, indem sie revolutionäre Blockchain-Technologien entwickeln und nutzen", sagte der Benson Oak-Geschäftsführer Robert Cohen gegenüber der Jerusalem Post und fügte hinzu:

"Ich bin vor sechs Jahren nach Israel gezogen und habe Benson Oak Ventures, mit meiner Leidenschaft für den Aufbau von Unternehmen, als neue Plattform gegründet, um den besten Unternehmern in Israel und der ganzen Welt finanzielles und betriebliches Kapital zur Verfügung zu stellen".

Im jüngsten Schritt in der israelischen Tätigkeit der Firma bildet Blockchain eine neue Richtung. Weitere Angaben über potenzielle Teilnehmer in den Fonds sollen noch herausgegeben werden.

Benson hat seit 2003 über 4,25 Mrd. Euro mit seinem ersten Fonds gesammelt, darunter auch Unterstützung für die Internetsicherheitsfirma AVG.

Blockchain-Technologie wird dieses Jahr derweil in dem Land immer beliebter. Wie Cointelegraph im März berichtete, hat die israelische Regierung eine praktische Haltung gegenüber Blockchain-basierten Innovationen in Regierungsdiensten und darüber hinaus eingenommen.