Um die Auswirkungen des anhaltenden Bärenmarktes zu dämpfen und den weiteren Zusammenbruch der Kryptobranche zu verhindern, hat die Kryptobörse Gate.io nun einen Rettungsschirm eingerichtet, für den sie zunächst 100 Mio. US-Dollar bereitstellt.

Unter anderem weil immer mehr Krypto-Anleger ihre Gelder von Kryptobörsen abziehen, um diese in der Selbstverwahrung zu sichern, wird fehlende Liquidität für viele Krypto-Unternehmen zum Problem. Gate.io will deshalb 100 Mio. US-Dollar zur Verfügung stellen, die Firmen in Schieflage dabei helfen sollen, sich neu aufzustellen und an die veränderten Marktbedingungen anzupassen.

Mit einer derartigen Finanzspritze können sich Krypto-Unternehmen in erster Linie auf ihr Geschäft konzentrieren, ohne sich Sorgen um Marktunsicherheiten und etwaige Schwankungen machen zu müssen. Dahingehend heißt es:

„Diese 100 Mio. US-Dollar werden an hochqualitative Krypto-Projekte, Market-Maker, High-Frequency-Trader, institutionelle Klienten und große Privatinvestoren vergeben.“

Einzelne Krypto-Projekte sollen mit bis zu 10 Mio. US-Dollar begünstigt werden, die allen voran in Market-Making bzw. die Bereitstellung von Liquidität fließen sollen. Für etwaige Anträge gibt es keine explizite Frist. Zudem sollen demnächst noch weitere Geldgeber gefunden werden, die sich in den Rettungsfonds einklinken. Lin Han, der Gründer und CEO von Gate.io, erklärt:

„Unvorhergesehene Probleme im Bärenmarkt sollten den Nutzern nicht schaden und Innovation nicht behindern. Wir müssen jetzt zusammenarbeiten, um einen Neuaufbau zu starten, Anleger zu schützen und den Markt als Ganzes zu stärken.“

Neben dem neuen Rettungsschirm für die Branche führt Gate.io noch immer den 2019 gegründeten Gate SAFU Fund weiter, der speziell auf die Einlagensicherung von Kundengeldern ausgerichtet ist.

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