General Motors beantragt Blockchain-Patent für selbstfahrende Autos

Der amerikanische Automobilhersteller General Motors (GM) hat ein Patent für Blockchain-Anwendung zur Datenverarbeitung bei selbstfahrenden Autos eingegeben. Ein entsprechender Antrag wurde am 29. November vom amerikanischen Patentamt USPTO veröffentlicht.

Den Antrag hatte GM ursprünglich schon am 25. Mai 2017 gestellt, darin heißt es, dass die Blockchain-Technologie genutzt werden soll, um einen „sicheren“ und zuverlässigen Datenaustausch zwischen automatisierten Kraftfahrzeugen und dritten Parteien, darunter Verwaltungsämtern, Behörden und öffentliche Einrichtungen, zu ermöglichen.

Obwohl autonome Kraftfahrzeuge ganz besonders „einen hohen Grad an Integrität“ der gewonnen „Echtzeit-Daten“ benötigen, ist die Anwendung des Blockchain-Systems auch bei semi-autonomen und nicht-autonomen Fahrzeugen „wünschenswert“, wie es das Antragsschreiben formuliert.

In diesem Zusammenhang wird erklärt, dass die Blockchain „in der Lage ist, einen dezentralisierten Vertrauenskonsens zu schaffen, bei dem alle Transaktionen von zukünftigen Teilnehmern verifiziert werden können, ohne den Datenschutz zu gefährden“.

Im Patentantrag heißt es weiter, dass das Blockchain-System genutzt werden kann, um Informationsaustausch in vielen verschiedenen Anwendungsbereichen zu ermöglichen. Einige davon sind Straßennavigation, Prüfung der Verfügbarkeit von Tank- und Ladestationen, Abfragung der Daten von anderen Fahrzeugen, oder „Kontoführung über Parkgebühren und sonstige Gebühren-basierte Dienstleistungen“.  

Der Antrag argumentiert außerdem, dass ein Datenaustausch per Blockchain am besten wäre, um „sicherzustellen, dass die Insassen eines selbstfahrenden Autos lediglich sichere, geprüfte und genehmigte Informationen erhalten“.

Das Dokument von GM beschreibt auch, wie die Blockchain genutzt werden kann, um einen Austausch zwischen Systemen der Verkehrsverwaltung und den selbstfahrenden Autos herzustellen, indem „eine Blockchain-Cloud erstellt wird, auf der die Behörde für Verkehrssicherheit (NHTSA) Daten eingeben und diese verteilen kann.“

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit des Blockchain-Systems könnte darin liegen, dass die „Verhaltensmuster“ der Nutzer von autonomen Fahrzeugen erfasst werden, wobei die Blockchain „Fahrverhalten des Autos, Verhalten des Nutzers und Befolgung der Verkehrsregeln“ speichern könnte.

In June, IOTA and Volkswagen demonstrated a proof-of-concept (PoC) for autonomous cars, which uses IOTA’s Internet-of-Things (IoT)-oriented Tangle architecture rather than a ‘traditional’ blockchain.

Im Juni hatten IOTA und Volkswagen gemeinsam eine Machbarkeitsstudie für selbstfahrende Autos durchgeführt, wobei das IoT (Internet of Things) Protokoll von IOTA namens Tangle benutzt wurde, anstatt einer klassischen Blockchain.