Mercedes-Benz: Blockchain-Tech für nachhaltige Transaktionsaufzeichnung

Der deutsche Automobilhersteller Mercedes-Benz Car hat eine Plattform auf Basis der Blockchain-Technologie entwickelt, um die Transparenz und Nachhaltigkeit in komplexen Lieferketten zu erhöhen, so eine Pressemitteilung, die am 25. Februar veröffentlicht wurde.

Mercedes-Benz, ein Geschäftsbereich der Daimler AG, die ein deutscher multinationaler Automobilkonzern ist, hat sich mit dem US-Softwareunternehmen Icertis zusammengetan, um gemeinsam an der Entwicklung von Blockchain-Technologien für den Einsatz in der Lieferkette zu arbeiten.

Mercedes-Benz hat bekanntgegeben, dass gemeinsam mit Icertis ein Prototyp auf Basis der Blockchain-Technologie entwickelt und programmiert worden sei, der die Speicherung von Dokumentationen und Verträgen in komplexen Lieferketten ermögliche.

Das Projekt ermögliche eine transparente und nachhaltige Ordnung von Dokumenten über die gesamte Lieferkette, so die Pressemitteilung. Die Parteien haben nun die Testphase für das Pilotprojekt begonnen.

Wilko Stark, Mitglied des Bereichsvorstands von Mercedes-Benz, unterstreicht die Komplexität der modernen Lieferketten und erklärt, dass sich Blockchain-Technologie auf "fast die gesamte Wertschöpfungskette" auswirken könne:

"Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, unsere Beschaffungsprozesse grundlegend zu revolutionieren [...] Unser Blockchain-Prototyp ist ein erster Schritt, um eine der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zu testen. Ziel dabei ist es, die Transparenz über unsere direkten Lieferanten hinaus zu erhöhen".

Wie Cointelegraph am 26. September schrieb, kündigte die Porsche AG, ein weiterer großer deutscher Automobilhersteller, an, verstärkt in Blockchain-Start-ups investieren zu wollen, um sich einen "Zugang zu Trends, neuen Technologien und Geschäftsmodellen" zu verschaffen.

Anfang des Monats kündigte die Itochu Corporation, eines der größten allgemeinen Handelsunternehmen in Japan, offiziell den Beginn eines Konzeptnachweises an. Das Ziel dabei sei es, ein Blockchain-gestütztes Rückverfolgungssystem zu entwickeln, das es Käufern und Verkäufern ermöglichen würde, Transaktionsinformationen zu Lieferketten über eine Smartphone-App festzuhalten, wie Cointelegraph am 1. Februar berichtete.