Eine aufkommende Kryptowährungsbörse will bis 2020 ein führender Akteur in Europa werden. Sie wird Kryptowährungs-Altcoins notieren und Start-ups bei der Lancierung ihrer Initial Coin Offerings unterstützen.

Das Unternehmen Blockchain.io sagt, dass es eine umfassende Buchhaltung führen werde, die regelmäßig geprüft werde. Außerdem will es den Kunden Sicherheit geben, indem es sich stark darum bemüht, die Vorschriften in ihrer Region und die internationalen Gesetze einzuhalten. Langfristig hofft das Unternehmen, dass dies dazu beitragen wird, Szenarien zu verhindern, in denen Kundenvermögen von Regierungsbeamten beschlagnahmt oder eingefroren wird.

Die Börse erklärt, dass sie eine "zuverlässige Infrastruktur" anbietet, die nur minimale Ausfallzeiten für Datenbankmigrationen, Serverwartungen oder Anwendungsaktualisierungen hat, und sagt, dass ihr System eine Widerstandsfähigkeit bei hohem Aufkommen sowie bei Denial-of-Service (DDoS)-Angriffen bietet.

Im Gegensatz zu konkurrierenden Plattformen, so das Unternehmen, hat seine Börse keine sogenannten "technischen Schulden". Das bedeutet, dass ein System anfällig für Fehler und Sicherheitsschwachstellen wird, weil neue Funktionen oder Altcoins ohne ordnungsgemäße Tests, unter Verletzung der Sorgfaltspflicht oder ohne ein sorgfältiges Softwaredesign hinzugefügt wurden - was quasi eine Abkürzung ist.

Währungen werden erst dann auf Blockchain.io notiert, wenn sie einen strengen Überprüfungsprozess durchlaufen haben, um ihre Nachhaltigkeit festzustellen. Dabei führt ein Team von Experten eine gründliche Protokollprüfung durch, um sicherzustellen, dass sie technisch einwandfrei sind.

Die Börse sagt, dass mindestens 98 Prozent ihrer Reserven in Cold-Storages gehalten werden. Der Zugriff auf Cold-Wallets erfordert multiple Signaturen. Dabei ist der private Schlüssel auf mehrere Tresore an verschiedenen Standorten verteilt - was zu einer hohen Sicherheit der Gelder beiträgt.

"Eine intuitive Handelserfahrung"

Blockchain.io plant, eine große Auswahl an Order-Arten anzubieten, damit sowohl Anfänger- als auch Expertenhändler bedient werden können. Die Benutzer profitieren auch von einer Peer-to-Peer-Kreditfunktion. Damit erhalten sie die Möglichkeit, sich etwas aus einem "zentralisierten Bestand an Kryptowährungsfonds" zu leihen, der von Blockchain.io gewartet und verwaltet wird. Alle diese Geschäfte sollen verzinst werden. Die Zinssätze hierbei basieren auf Angebot und Nachfrage.

In seinem White Paper erklärt das Unternehmen, dass die Börse auch "fortschrittliche kryptographische Protokolle" anbieten werde, die "das Beste aus dem zentralisierten Handel mit einer dezentralen Abwicklung kombinieren". Damit werden Probleme mit der Privatsphäre, Skalierbarkeit und den Kosten beseitigt, die sich auf die ursprüngliche Bitcoin-Blockchain ausgewirkt haben.

In Sachen ICOs geht, bietet Blockchain.io Rechts-, Marketing- und Finanzexpertise, um bei der Planung und Durchführung von Kampagnen zu helfen. Nach der Überprüfung durch das Team des Unternehmens wird über diese Projekte abgestimmt und diese dann von der Börsen-Community genehmigt.

Blockchain.io sagt, dass es strenge Kriterien für förderfähige Projekte geben werde. Neben der rechtlichen Konformität muss das Team hinter einem ICO erfahren sein - und seine Idee muss eine  hohe Qualität, Viabilität und ein starkes Potenzial aufweisen. Sobald diese Anforderungen erfüllt sind, strukturiert das Unternehmen den gesamten Betrieb selbst und berechnet eine Gebühr für die Gelder, die während des Token-Verkaufs gesammelt werden.

"Ein Tor zum Internet des Wertes".

Blockchain.io wird von Paymium.com lanciert - einem Unternehmen, das sich als "eine der ältesten Bitcoin-Börsen der Welt" bezeichnet.

Paymium sagt, dass über 170.000 bestehende Konten beim Start automatisch ein Blockchain.io-Konto erhalten werden. Diese werden auch Anreize erhalten, wenn sie sich dazu entscheiden, die neue Kryptobörse zu nutzen.

Der öffentliche Verkauf von Blockchain.io beginnt am 27. September 2018. Die Plattform Blockchain.io wird für Investoren handelsfertig sein, sobald der Token-Verkauf im November abgeschlossen ist.

 

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