Die Blockchain-Technologie wird nach Angaben des amerikanischen Geschäfts- und Finanzdienstleistungsunternehmens Moody's höchstwahrscheinlich bis 2021 standardisiert sein.

Laut dem am 5. September veröffentlichten Forschungsbericht werden diese Standards voraussichtlich bis 2021 in der Blockchain-Branche etabliert sein und sich positiv auf „zukünftige Absicherung mithilfe der Technologie“ auswirken. Das Unternehmen behauptet, dass dies zu Zeit- und Kosteneinsparungen, Automatisierung und einer schnelleren Datenverfügbarkeit führen könnte.

Nächster Schritt: Blockchain Interoperabilität

Darüber hinaus gibt Moody's Investors Service an, dass die Industriestandards auch eine bessere Interoperabilität und andere betriebliche Effizienz bringen könnten. Senior Research Analyst bei Moody's Frank Cerveny stellte fest:

„Die Standardisierung der Blockchain-Technologie würde viele Vorteile für die Absicherung bringen. [...] Standardisierung würde die Interoperabilität zwischen Systemen und Marktteilnehmern verbessern, aber auch die Kontrahentenkonzentration sowie die operationellen und rechtlichen / regulatorischen Risiken für Transaktionen verringern."

In der Ankündigung heißt es weiter, dass diese Initiative in erster Linie von der Internationalen Organisation für Normung vorangetrieben wird. Die Forscher stellen außerdem fest, dass der derzeitige Mangel an Standardisierung und Interoperabilität die betrieblichen Effizienzgewinne einschränkt und potenzielle Risiken erhöht.

Wie Cointelegraph in einem kürzlich erschienenen Artikel erklärte, ist Blockchain-Interoperabilität die Möglichkeit, Informationen ohne Einschränkungen über verschiedene Blockchain-Netzwerke hinweg auszutauschen.

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