Die in Kalifornien ansässige Krypto-Bank hat vorläufig ihre Dividendenausschüttungen eingestellt, um „erhöhte Liquidität“ ihrer Vermögenswerte sicherzustellen.
Wie aus einer entsprechenden Ankündigung vom 27. Januar hervorgeht, hat das Finanzinstitut für ihre Aktien des Typs 5,375 % Fixed Rate Non-Cumulative Perpetual Preferred Stock (Series A) die Dividendenzahlungen gestoppt, um „Kapital zu sichern“.
Die Bank erklärt, dass dieser Schritt notwendig ist, um den anhaltenden Krypto-Winter zu überstehen, gleichsam betont sie, dass sie „weiterhin über Barvermögen größer als die angelegten Krypto-Vermögen der Kunden“ verfügt.
„Unsere Entscheidung spiegelt unseren Fokus auf die Sicherstellung einer erhöhten Liquidität in unseren Vermögen wider, wobei es möglichst viel Kapital braucht, um die aktuelle Volatilität in der Kryptobranche abfedern zu können.“
„Der Aufsichtsrat wird die Wiederauszahlung der vierteljährlichen Dividenden nach Änderungen dieser Marktbedingungen erneut prüfen“, so das Finanzinstitut.
Die jüngste Ankündigung kommt nur 11 Tage nachdem die Bank einen massiven Nettoverlust von 1 Mrd. US-Dollar für das Q4 2022 ausgewiesen hat. Silvergate erklärt diese schwache Performance allen voran mit der anhaltenden Krisenlage auf dem Kryptomarkt.
Im Quartalsbericht für das Q4 drückt sich Silvergate-Chef Alan Lane ähnlich aus wie in der aktuellen Mitteilung, denn auch hier betont er wieder, dass die Bank weiterhin großes Potenzial im Kryptomarkt sieht, aber für den Moment auf erhöhte Liquidität hinwirken will.
Die Meldung über den Stopp der Dividendenausschüttungen hat am Freitag jedoch für spürbare Kursverluste bei Silver gesorgt, sowohl für die SI-PA als auch die (reguläre Aktie) SI.
Laut Daten von Yahoo Finance ging es gestern für die SI-PA um satte 22,71 % auf 8,85 US-Dollar nach unten, während die SI das Minus auf 3,76 % auf 13,58 US-Dollar begrenzen konnte.
Auf lange Sicht sieht es für die Aktienkurse der Bank sogar noch schlechter aus, so geht es über die letzten 12 Monate für die SI-PA um 60 % zurück, während die SI sogar um 87,46 % eingeknickt ist.
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