Laut falschen Informationen, die im Internet kursierten, hieß es, der Präsident von El Salvador Nayib Bukele wolle den FTX-CEO Sam Bankman-Fried sowie den Co-CEO von Alameda Research Sam Trabucco sofort ausliefern lassen, damit sie sich für ihre Verbrechen verantworten. Sie hätten nämlich die Bitcoin des Volkes von El Salvador verloren.

Der CEO von Binance Changpeng "CZ" Zhao hat auf Twitter mit diesem Gericht aufgeräumt. Er erklärte, "die Menge an Fehlinformationen ist Wahnsinn" und er habe "gerade eben Nachrichten mit Präsident Nayib ausgetauscht". Er sagte, Präsident Bukele habe ihm gesagt: "Wir haben kein Bitcoin auf FTX und wir haben nie mit ihnen Geschäfte gemacht. Gott sei Dank!"

Der Milliardär Mike Novogratz, der diese Falschinformation in einem Interview mit CNBC in einem inzwischen gelöschten Video verbreitete, entschuldigte sich auf Twitter bei Präsident Bukele und dem salvadorianischen Volk und erklärte dazu: "Ich bin auf 'Fake News' hereingefallen und obwohl ich erwähnte, dass ich eine Bestätigung dafür habe, hätte ich das vorher tun sollen." Novogratz bedankte sich bei CZ von Binance für die Klarstellung.

Seit 2021 hat El Salvador 2.301 Bitcoin für rund 103,9 Millionen US-Dollar gekauft. Die Regierung von El Salvador hat erklärt, sie halte BTC für ein wirksames Instrument, um ausländische Investitionen anzuziehen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und weniger abhängig vom US-Dollar zu werden. Präsident Bukele hat bereits erwähnt, dass die Anerkennung von BTC als gesetzliches Zahlungsmittel in erster Linie dafür sorgen sollte, dass über 80 Prozent der Bevölkerung von El Salvador, die kein Bankkonto haben, Zugang zu Bankdienstleistungen zu bieten.

Im Zuge der Insolvenz von FTX kursierten im Internet Gerüchte, dass El Salvador in Schwierigkeiten sei, weil es einige oder alle seine Bitcoin auf FTX hält.

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