Das große US-amerikanische Finanzdienstleistungsunternehmen Wells Fargo hat Investitionen in die börsengehandelten Bitcoin-Indexfonds (ETFs) von Grayscale und ProShares offengelegt.
Laut einem am 10. Mai bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Bericht meldete Wells Fargo, dass es 37 Anteile des ProShares Bitcoin Strategy ETF (BITO) hält, der auf BTC-Futures basiert, sowie 2.245 Anteile des Grayscale Bitcoin Trust (GBTC), der in einen Spot-ETF umgewandelt wurde. Das Unternehmen meldete auch 52 Anteile an Bitcoin Depot, einem Anbieter für Krypto-Geldautomaten.
Der Gesamtwert der drei Bitcoin-Investitionen belief sich demnach auf 143.111 US-Dollar, was für die Großbank eine sehr geringe Beteiligung darstellt. Wells Fargo wies im Juni 2023 rund 1,7 Billionen Dollar an Vermögenswerten aus und ist damit die drittgrößte Bank in den USA, gemessen an ihren Beständen. Die SEC fügte allerdings hinzu, dass die Beobachter nicht davon ausgehen sollten, dass die von dem Finanzunternehmen zur Verfügung gestellten Informationen „korrekt und vollständig“ seien.
Die SEC genehmigte im Januar die Notierung und den Handel von Spot-Bitcoin-ETFs an US-Börsen. Das Handelsunternehmen Susquehanna International Group meldete zuletzt ebenfalls, dass es im ersten Quartal 2024 Anteile an den Spot-Krypto-ETFs im Wert von mehr als 1 Milliarde US-Dollar gekauft hat, die größtenteils aus dem Grayscale Bitcoin Trust, dem Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund und dem ProShares Bitcoin Strategy ETF bestehen.
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