Pressemitteilung

Der anhaltende Hype um Dezentralisierte Finanzdienstleistungen (DeFi) und die mit Spannung erwartete Einführung von ETH 2.0 bzw. dem damit einhergehenden Staking-Mechanismus sind die beiden großen Themen des Kryptomarktes in der zweiten Hälfte von 2020. Die rasante Entwicklung und zunehmende Beliebtheit von DeFi und Staking zwingt zwei Konzepte, die naturgemäß eigentlich im Widerspruch stehen, mehr und mehr zu interagieren. Allerdings hat die Zusammenführung dieser beiden Bereiche wiederum neue Probleme hervorgerufen.

Auf der Polkadot-Blockchain gibt es nun ein solches Projekt, das sich anschickt, die Vorzüge von DeFi und Staking zu vereinen und dabei das Liquiditätsproblem, das aus der gleichzeitigen Nutzung beider hervorgeht, zu lösen. Mit dieser ambitionierten Zielsetzung hat Bifrost die Aufmerksamkeit des Kryptomarktes auf sich gelenkt und konnte im Zuge dessen nun 600.000 US-Dollar an Investitionskapital in einer ersten Finanzierungsrunde einnehmen. Zu den Investoren des jungen Krypto-Unternehmens gehören NGC Ventures, SNZ Holding, Consensus Lab, Digital Renaissance, Youbi Capital, DFG, Longhash und weitere. Dahingehend erklärt Bifrost:

„Die Investoren, die sich an dieser Finanzierungsrunde beteiligt haben, sind nicht bloß frühe Polkadot- oder Staking-Investoren, sondern institutionelle Investoren, die Bifrost dabei helfen sollen, Slot-Auktionen für die Parachain zu gewinnen und für die nötige Staking-Liquidität zu sorgen.“

Bifrost hat bereits erfolgreich zwei erste Testphasen namens Asgard CC1 und Asgard CC2 abgeschlossen.

Bifrost hat angekündigt, an zukünftigen Slot-Auktionen der Polkadot-Blockchain teilzunehmen, um eine sogenannte Parachain, also eine parallel geschaltete Blockchain des Polkadot-Netzwerks, zu werden. Darüber soll dann auch der Handel des vTokens abgewickelt werden. Für das vierte Quartal 2020 ist der Start des Mainnets geplant, womit das Projekt dann endgültig online geht.

Was ist Bifrost? 

Bei Bifrost handelt es sich um ein sogenanntes Cross-Chain Netzwerk, das Liquidität für Staking bereitstellen will. Die Cross-Chain wurde auf Basis des Substrate Frameworks entwickelt und ist auf dem Polkadot-Netzwerk angesiedelt. Obwohl es sich bei Bifrost um ein DeFi-Projekt handelt, können Krypto-Nutzer ihre im Rahmen des Stakings eingesetzten PoS-Tokens über Bifrost in vTokens tauschen. Dadurch können sie sowohl die Vorzügen von DeFi als auch von Staking genießen, während sie zugleich für ausreichend Liquidität sorgen.

Das Krypto-Projekt konnte sich bereits vor der jüngsten Finanzierungsrunde Fördergelder durch die Web3 Foundation sichern. Zudem gehört es dem Substrate Builders Program und dem Web 3 Bootcamp an.

Welches Problem will Bifrost lösen?

Der Zielkonflikt zwischen DeFi und Staking

Die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) mit ihrer Funktionsweise ermöglichen Krypto-Nutzern, „Zinserträge“ zu verdienen, wobei diese im Rahmen des Proof-Of-Work-Konsensverfahrens generiert werden. Das Staking funktioniert ähnlich und schüttet den Krypto-Nutzern ebenfalls Erträge aus, jedoch basiert es auf dem Proof-Of-Stake-Konsensverfahren, was es eigentlich unvereinbar mit den DeFi macht. Die Krypto-Nutzer müssen sich also zwangsläufig zwischen DeFi und Staking bzw. Proof-Of-Work und Proof-Of-Stake entscheiden, da hier ein sogenannter Zielkonflikt besteht. Bifrost will diesen Konkurrenzkampf zwischen DeFi und Staking auflösen, wodurch die Nutzer Staking betreiben und zugleich DeFi in Anspruch nehmen können wie zum Beispiel DEX oder Liquidity Mining.

Liquidität und Sicherheit stehen im Gegensatz

Im Proof-Of-Stake-Konsensverfahren hängt die Sicherheit eines Blockchain-Netzwerks vom Staking ab. Eine höhere Anzahl an „gestaketen“ Krypto-Geldern bedeutet gleichsam höhere Sicherheit, da es umso unwahrscheinlicher wird, dass einzelne Akteure die Kontrolle übernehmen können. Je mehr Krypto-Gelder allerdings im Staking-Verfahren gebunden sind, desto weniger Gelder sind auf dem Markt verfügbar, es besteht also ein Mangel an Liquidität. Sicherheit und Liquidität müssen also gegeneinander abgewogen werden.

Staking-Erträge im Cross-Chain Szenario

Durch Cross-Chain Projekte wie Polkadot und Cosmos können Krypto-Nutzer ihre Gelder auf einer Blockchain „staken“ und gleichsam auf einer anderen „traden“, allerdings geht dadurch oftmals der ursprünglich Staking-Ertrag verloren. Bifrost will dieses Problem lösen, indem es über den vToken die Funktionsweise von Cross-Chains auf Parachains überträgt. Dementsprechend könnten Staking-Erträge dann erhalten bleiben, während die Nutzung von anderen Funktionen und DeFi problemlos möglich ist.

Wie will Bifrost das erreichen?

Um dies zu erreichen, schaltet Bifrost einen gesonderten Layer zwischen Staking-Layer und Application-Layer, den namensgebenden Bifrost. Dadurch stehen Staking- und Application-Layer nicht mehr wie sonst üblich nebeneinander, sondern parallel zueinander in einem Top-to-Bottom-Verhältnis. Hierdurch stehen DeFi, die auf dem Application-Layer angesiedelt sind, nicht mehr in direkter Konkurrenz zum Staking, sondern können gemeinsam koexistieren.

Dazu hat das Projekt einen Mechanismus designt, der es Krypto-Nutzern ermöglicht, Staking-Tokens jederzeit in Bifrost vTokens zu tauschen, wobei jeder Staking-Token einem jeweiligen vToken zugeschrieben ist, zum Beispiel wie dem vDOT, der für die Überbrückung von Polkadot-Tokens verantwortlich ist.

  • Indem über den vToken die nötige Liquidität hergestellt wird, können gleichsam ein hohes Maß an Liquidität und Sicherheit in einem Proof-Of-Stake Netzwerk geschaffen werden, wodurch der Zielkonflikt zwischen diesen beiden Parametern aufgelöst wird.

  • Die Cross-Chain-Funktion, die über den vToken auf einer Parachain nachgebildet werden kann, ermöglicht die Erhaltung von Staking-Erträgen über verschiedene Blockchains hinweg. Selbst in Cross-Chain-Szenarios können Staking-Erträge so also beibehalten werden.

Bifrost Roadmap

Laut der Bifrost Roadmap soll die Beta-Version der DApp im dritten Quartal des laufenden Jahres veröffentlicht werden. Der interne AMM Trading-Pool befindet sich zudem derzeit in einer Testphase.

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