Die weltweit marktführende Kryptobörse Binance hat in der Türkei ihr erstes Kundenservicezentrum überhaupt eingerichtet, wie Cointelegraph Turkey berichtet.

Binance hat sich dementsprechend also nun für die Türkei als ersten Standort für ein Kundenservicezentrum entschieden, nachdem die Kryptobörse vor knapp zwei Jahren bereits ein regionales Hauptquartier in der Türkei eröffnet hatte.

Ein möglicher Grund für diese Entscheidung könnte sein, dass die Handelsplattform aus der Türkei überdurchschnittlich viel Traffic bekommt.

Laut den Daten von Similarweb kommen mehr als 7 % aller Zugriffe von Desktop-Browsern auf die Binance aus der Türkei.

Im neuen Servicezentrum bekommen türkische Kunden ab sofort nun rund um die Uhr Support für die Nutzung der Kryptobörse, wie aus einer Pressemitteilung an Cointelegraph Turkey hervorgeht.

Sofern der Pilottest in der Türkei erfolgreich ist, soll ein derartiger Kundenservice auch auf andere Regionen der Welt ausgeweitet werden.

Cointelegraph hat bei der Binance um weitere Details gebeten, dieser Artikel wird aktualisiert, sobald eine Rückmeldung vorliegt.

Im Rahmen der Paris Blockchain Week hat Binance-Chef Changpeng Zhao in dieser Woche bereits in Aussicht gestellt, dass ein derartiger Kundenservice auch auf andere Länder ausgedehnt werden soll:

„Bisher bieten wir Kundenservice nur per Chat an, ab dem kommenden Quartal wollen wir in allen Ländern zumindest auch per Telefon erreichbar sein.“

Der Support im neuen türkischen Kundenservicezentrum wird über die App der Handelsplattform abgewickelt, hiermit soll gezielt erreicht werden, dass Betrugsfälle schon im Vorfeld verhindert werden können.

Türkische Kunden, die Hilfe benötigen, können diesen über die App beantragten und werden von den Servicemitarbeitern zurückgerufen, um ihren Fall persönlich zu besprechen.

Neben dem Ausbau des Kundenservices und der Benutzerfreundlich versucht die große Kryptobörse, auch immer mehr in der traditionellen Finanzbranche Fuß zu fassen.

Um die Adoption von Kryptowährungen voranzutreiben und das eigene Geschäft zu diversifizieren will Binance-Chef Changpeng Zhao „traditionelle Finanzinstitute dazu zwingen, Kryptowährungen einzuführen“, indem die Handelsplattform gezielten Konkurrenzdruck auf diese ausübt.

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