Bitcoin bietet aktuell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis seit die marktführende Kryptowährung noch vor mehreren Jahren bei schlappen 1.130 US-Dollar lag.
Zu diesem Schluss kommt zumindest Jurrien Timmer, Direktor für Global Macro bei der großen Vermögensverwaltung Fidelity Investments, der BTC im zugehörigen Twitter-Thread als „billig“ und „verlockend“ bezeichnet.
Timmer: „Bitcoin ist billig“
Obwohl einige Experten weiterhin warnen, dass es in diesem Jahr noch zu weiteren Verlusten kommen wird, geben andere zu bedenken, dass die momentanen Kurse lohnenswert sind wie selten.
Zu letzteren gehört auch Timmer, der aus dem Verhältnis von Bitcoin-Kurs und Wallets mit einem Vermögen größer als Null (Non-Zero Addresses) ableitet, dass BTC/USD zurzeit wieder so günstig ist wie zuletzt 2013.
Damals belief sich der Bitcoin-Kurs auf magere 1.130 US-Dollar und verbrachte nach dem berühmt-berüchtigten Zusammenbruch der Kryptobörse Mt. Gox mehrere Jahre in der Seitwärtsbewegung.
„Ich rechne mit dem Kurs pro Millionen Non-Zero Adressen, um daraus den tatsächlichen Marktwert von Bitcoin abzuleiten. Das nachfolgende Diagramm zeigt, dass der Marktwert inzwischen schon wieder so günstig ist wie 2013, obwohl der eigentliche Kurs den Stand von 2020 hat“, wie Timmer seine Berechnungen ausführt. Dem fügt er an:
„Mit anderen Worten: Bitcoin ist billig.“
Dabei ist die Price/Network Ratio nicht die einzige Kennzahl, die im momentanen Bärenmarkt Hoffnung für die Anleger gibt. So weist der Experte darauf hin, dass auch die Adoptionskurve von Bitcoin derzeit noch auf einem ähnlichen Stand ist wie das frühe Internet. Demnach wären die Wachstumsphasen von BTC also trotz niedriger Kurse „völlig intakt“.

Risiko einer Halbierung, Chance auf eine Verzwölffachung
Der Finanzexperte James Lavish knüpft an diese Lesart an und bezeichnet Bitcoin bei einem Kurs von 20.000 US-Dollar als „verlockende“ Investition, selbst wenn ein Crash um weitere 50 % noch möglich ist.
„Wenn man bei einem Bitcoin-Kurs von 20.000 US-Dollar von einem möglichen Rückgang auf 10.000 US-Dollar ausgeht und zugleich eine potenzielle Kurssteigerung bis auf 250.000 US-Dollar für möglich hält, dann hat man das Risiko einer Halbierung und die Chance auf eine Verzwölffachung. Das würde einem Risiko-Ertrags-Verhältnis von 25:1 entsprechen“, wie der ehemalige Hedgefondsmanager vorrechnet. Daraus resümiert er:
„Das ist verlockend.“
Obwohl für dieses Jahr ein Sprung auf 250.000 US-Dollar mehr als unwahrscheinlich scheint, ist dieses optimistische Kurziel in etablierten Prognosemodellen durchaus möglich.
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