Der Bitcoin-Kurs hat am gestrigen 23. Februar erneut leicht geschwächelt, nachdem sich die institutionellen Investitionen nochmals verlangsamt haben.

Bitcoin-ETFs erholen sich von Nettoabflüssen
Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView entsprechend zeigen, kämpfte die marktführende Kryptowährung um die 51.000 US-Dollar-Marke.
Die Bullen sind damit nun schon seit mehr als einer Woche in einer engen Preisspanne gefangen, was ganz besonders auch mit den Sorgen um scheinbar abnehmende Kapitalzuflüsse in die Bitcoin-Indexfonds (ETFs) zusammenhängt.
Diese Zuflüsse sind in den letzten Tagen spürbar weniger geworden, wobei am 21. Februar sogar ein Nettoabfluss von 36 Mio. US-Dollar zu Buche steht, wie die Daten von BitMEX Research zeigen.
Same data in BTC terms.
— BitMEX Research (@BitMEXResearch) February 22, 2024
694 BTC net outflow on 21 Feb 2024 pic.twitter.com/mpqoo44VA2
Am 22. Februar war die Lage allerdings schon wieder verbessert, denn trotz beträchtlicher Abflüsse aus dem Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) ergaben sich insgesamt leichte Nettozuflüsse von etwas mehr als einer Viertelmillion US-Dollar.
„Die Normalität hat sich mit 251 Mio. US-Dollar an Zuflüssen in die Bitcoin-ETFs fortgesetzt“, wie Analyst James Van Straten von CryptoSlate für den Donnerstag entsprechend feststellte.
Mit Blick auf die Geschwindigkeit, in der die ETF-Herausgeber neue BTC ankaufen, prognostiziert Thomas Fahrer, CEO vom Krypto-Datendienst Apollo, dass der Branchenführer BlackRock mit seinem iShares Bitcoin ETF (IBIT) gar die zukünftige Angebotsstruktur von Bitcoin nachhaltig verändern könnte.
„98 % aller #Bitcoin, die es bisher gibt, kosten bereits > 100.000, wenn man sie kaufen wollen würde“, wie der Experte zu bedenken gibt. Dem fügt er an:
„Wir sollten bedenken, dass der aktuelle Kurs nur dem marginalen Handelspreis zum jetzigen Zeitpunkt entspricht. BlackRock stellt diese Theorie gerade auf Probe, also werden wir es schon bald herausfinden.“

Laut dem ETF-Tracker von Apollo besitzt der IBIT bereits 124.535 BTC (6,35 Mrd. US-Dollar).
Bitcoin-Kurs am Wendepunkt?
Der erfahrene Krypto-Trader richtet sein Augenmerk derweil auf die kurzfristige Kursentwicklung von Bitcoin und mahnt.
Denn obwohl der Aufwärtstrend weiter intakt bleibt, kommen nun wieder einige wichtige Support-Marken ins Spiel, die es zu halten gilt.
Allen voran die 88-Period und 100-Period Exponential Moving Averages (EMAs) im Vierstundendiagramm bei 50.017 und 49.654 US-Dollar sowie der 18-Period EMA im Tagesdiagramm bei 49.645 US-Dollar stehen dabei in den Fokus.
„Aktuell bewegt sich der Kurs am unteren Ende der Preisspanne und am 55 EMA im Vierstundendiagramm, was in der Regel einen Wendepunkt markiert und darauf hindeuten könnte, dass bald wieder Schwung in die Sache kommt“, so der Experte. Und weiter:
„Die Käufer und Verkäufer kämpfen hier jetzt um die Kontrolle.“

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