Der Bitcoin-Kurs wiederholt aktuell ein entscheidendes Muster aus dem Aufwärtstrend von 2016, das bei 75.000 US-Dollar komplettiert werden würde.
In einem Post auf X (ehemals Twitter) vom 24. Mai weist der Krypto-Trader Jelle entsprechend darauf hin, dass der „nächste große Aufschwung“ von Bitcoin unmittelbar bevorsteht.
Bitcoin-Kurs mit Ähnlichkeiten zu 2017
Die Analysten verweisen oftmals auf die Kursentwicklungen vergangener Zyklen, um daraus Schlussfolgerungen für die Gegenwart zu ziehen. Deshalb geraten auch nun wieder besonders die Aufwärtstrends von 2016/17 und 2020/21 in den Blick.
Obwohl der aktuelle Bullenmarkt von 2024 zwar in gewisser Weise mit der Vergangenheit gebrochen hat, indem das neue Rekordhoch dieses Mal vor dem Bitcoin-Halving aufgestellt hat, gibt es trotzdem gute Anhaltspunkte dafür, dass der Kurs der marktführenden Kryptowährung noch immer viel Luft nach oben hat.
Jelle verweist in diesem Kontext auf den Relativen Stärkeindex (RSI) als wichtigen Fingerzeig.
Der RSI bildet ab, in welchem Maße eine Kryptowährung an einem bestimmten Punkt überkauft oder überverkauft ist. Besonders im Wochendiagramm sieht es für BTC im Hinblick auf den Indikator sehr positiv aus.
„Bitcoin verhält sich unglaublich ähnlich zu Anfang 2017“, wie Jelle resümiert.
Im zugehörigen Kursdiagramm vergleicht der Experte die Kursentwicklung der damaligen Zeit bis zum Rekordhoch von 20.000 US-Dollar in 2017 mit den Bewegungen von Januar 2023 bis jetzt.
Heute, genau wie vor sieben Jahren, ist der RSI rückläufig, obwohl der Kurs nahe einem geltenden Rekordhoch steht.
„Eine versteckte bullische Divergenz und abgehackte Kursbewegungen in unmittelbarer Nähe eines Rekordhochs – dann kommt der große Ausbruch“, wie der Analyst den Vergleich kommentiert.
„Sobald wir über 75.000 US-Dollar kommen, könnte alles ganz schnell gehen.“

Historisch gesehen legt der Bitcoin-Kurs in der Tat immer dann am meisten zu, wenn der RSI im „überverkauften“ Bereich über 70 Punkten steht. Dabei kann dieser Zustand sogar über längere Zeit aufrechterhalten werden, ehe die Kletterpartie irgendwann zu viel wird.
Kommt erst der Abschwung auf 60.000 US-Dollar?
Wie Cointelegraph berichtet hatte, sind die Meinungen aktuell jedoch gemischt, was die weitere Kursentwicklung angeht.
So hat zum Beispiel auch die jüngste Zulassung von Ethereum-Spot-Indexfonds (ETFs) in den USA nur wenig Auftrieb für oder BTC gegeben.
Bitcoin befindet sich ohnehin weiter in einer Preisspanne, weshalb einige Experten zunächst Abschwünge bis auf 60.000 US-Dollar oder tiefer für möglich halten. Darunter auch die Analysten Credible Crypto und Michaël van de Poppe.
„Bitcoin konsolidiert sich innerhalb der Preisspanne“, wie letzterer nüchtern feststellt. Und weiter:
„Diese Seitwärtsbewegung wird sich wahrscheinlich noch länger hinziehen, und ich denke sogar, dass wir vorerst auf 61.000 – 63.000 US-Dollar zurückfallen könnten.“

Van de Poppe weist zudem darauf hin, dass angesichts der Zulassung der Ethereum-ETFs Kapital von BTC in ETH umgeschichtet werden könnte, allerdings sieht er dennoch keinen Grund zur Sorge.
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