Bitcoin soll laut Wall Street CIO dieses Jahr auf bis zu 815 Euro fallen

Der Chief Investment Officer bei der Bleakley Advisory Group Peter Boockvar sieht das Potenzial, dass der Bitcoin (BTC) eine lange Zeit bleiben könnte. Aber der Preis wird bedeutend fallen, wenn die Bitcoin-Blase platzt, sagte er laut CNBC.

Boockvar hält einen Kursfall von 70 bis 90 Prozent für Bitcoin für möglich:

"Im Laufe des nächsten Jahres wäre ich nicht überrascht, wenn er [BTC] auf $1.000 (815 €) bis $3.000 (2.446 €) fällt."

Auf die Frage, ob der Börsenmarkt einen Einbruch erleiden würde, wenn der Bitcoin bedeutend an Wert verlieren würde, sagte Boockvar, dass jeglicher in Zusammenhang stehende Fall rein psychologisch wäre. Denn der Bitcoin sei "nicht etwas, das in einer 19-Billionen-Dollar-Wirtschaft wirklich relevant ist."

Aber er hat hinzugefügt, dass die Leute in Südkorea, Japan und den USA, die sich verschuldet haben, um in Kryptowährung zu investieren, stark getroffen werden.

Boockvar hat gegenüber CNBC gesagt, dass der Boom auf den Kryptomärkten der Politik des billigen der Zentralbanken und Gelddruckerei zuzuschreiben sei. Diese Schritte machen Kryptowährungen, wie zum Beispiel den Bitcoin, deshalb attraktiver für Investoren, weil beide endlich und vor Wertverlust und Inflation sicher sind.

Die Leute fragen sich schon lange, ob Bitcoin in das traditionelle Bild einer "Blase" passt. Robert Shiller, Wirschaftsforscher an der Yale Universität und Nobelpreisträger für seine Arbeit an finanzielle Blasen, hat im September 2017 den Bitcoin als Beispiel für eine Blase verwendet. Aber im Januar 2018 sagte Schiller dann, dass er nicht wisse, was er von Bitcoin halten solle und fügte hinzu, dass er noch weitere 100 Jahre bleiben könnte.

BTC liegt aktuell bei $11.820 (9.647 €) und ist um etwa 1,52 Prozent in den letzten 24 Stunden bis Redaktionsschluss gesunken.