Bithumb will bis 2019 Krypto-Zahlungen in 8.000 stationären Geschäften ermöglichen

Die große südkoreanische Börse Bithumb will es seinen seinen Nutzern bis Ende 2018 ermöglichen, mit Kryptowährung in 8.000 stationären Geschäften zu bezahlen. Das Unternehmen gab dies am 26. März bekannt.

In einem Pionierprojekt für Kryptowährungszahlungen in Südkorea wird Bithumb mit dem digitalen Zahlungsdienstleister Korea Pay zusammenarbeiten, um seinen Nutzern Einkäufe zu erleichtern.

Bis Juni soll ein Pilotprojekt gestartet werden, an dem laut der Pressemitteilung bis Jahresende 8.000 Händler teilnehmen sollen.

"Durch diese Partnerschaft werden sich die Unternehmen auf eine verbesserte Kundenzufriedenheit Komfort im wirklichen Leben konzentrieren", schreibt Bithumb.

Korea Pay wickelt Zahlungen für über 200 Franchise-basierte Offline-Händler ab und generiert Brokerage-Dienste von umgerechnet 224 Mio. Euro pro Jahr.

Bithumb hat sich bereits schon seit Anfang des Monats mit verbraucherorientierten Offline-Kryptowährungszahlungen beschäftigt. Denn das Unternehmen ist Partnerschaften mit mehreren Herstellern eingegangen, um Restaurants und Cafés mit Zahlungsterminals auszustatten, die Krypto akzeptieren.

Anfang des Monats hat die Börse auch enthüllt, dass sie an internationalen Expansionsplänen arbeite. Sie unterzeichnete einen Deal mit BitPay, durch den grenzüberschreitende Zahlungen mit Bitcoin erleichtert werden sollen.

Bithumb befindet sich zur Zeit auf Platz 6 auf der Liste der Börsen auf CoinMarketCap. Diese Platzierung bezieht sich auf das 24-Stunden-Volumen, wobei über den Tag bis Redaktionsschluss rund 549 Mio. Euro gehandelt wurden.

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