Der Krypto-Vermögensverwalter Bitwise Asset Management hat betont, dass er keine Beziehung zu dem gescheiterten Technologie-Startup Bitwise Industries hat, das derzeit von der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) angeklagt wird.

Am 9. November wurden Irma Olguin Jr. und Jake Soberal, die Gründer von Bitwise Industries, entsprechend angeklagt, gemeinsam Betrug in Höhe von 100 Millionen US-Dollar an verschiedenen Investoren begangen zu haben. Die SEC wirft dem Paar vor, Dokumente gefälscht zu haben, um Investoren zu täuschen und Geld zu erschleichen.

Der identische Name des Betrugsprojekts mit dem des Krypto-Fondsmanagers hat zu Verwirrung geführt, da einige Beiträge in sozialen Medien das Logo von Bitwise Asset Management verwenden, während sie über Bitwise Industries sprechen. Der Krypto-Fondsmanager stellt nun jedoch klar, dass die beiden Firmen nicht miteinander verbunden sind.

Am 10. November bestonte Bitwise Asset Management in einer Erklärung deshalb ausdrücklich, dass keine Verbindung zu dem Unternehmen besteht, gegen das derzeit SEC-Anklage erhoben wird. Der Vermögensverwalter schrieb:

„Bitwise Asset Management, Inc., der größte Krypto-Fondsmanager Amerikas mit Sitz in San Francisco, hat keine Beziehung zu dem inzwischen nicht mehr existierenden Technologieunternehmen Bitwise Industries, einem ehemaligen Technologieunternehmen mit Sitz in Fresno, Kalifornien.“

Bitwise Asset Management bietet verschiedene Krypto-Investitionsprodukte an, darunter zum Beispiel Indexfonds (ETFs) basierend auf Ethereum-Futures . Darüber hinaus ist das Unternehmen auch einer der Vermögensverwalter, die sich um die Genehmigung eines Spot-Bitcoin-ETFs bemühen.

Das inzwischen nicht mehr existierende Technologieunternehmen Bitwise Industries scheint wiederum in keinster Weise seriös mit digitalen Vermögenswerten gearbeitet zu haben.

Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: X, YouTube, Instagram und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.