Der Stablecoin Herausgeber Circle, der sich für den USD Coin verantwortlich zeichnet, hat angekündigt, dass nach dem Umstieg der Ethereum-Blockchain vom Proof-of-Work (PoW) auf das Proof-of-Stake (PoS) Konsensverfahren die PoS-Hardfork der einflussreichen Smart-Contract-Plattform unterstützt werden soll:

„Der USDC ist inzwischen ein wichtiger Baustein für DeFi-Innovationen auf Ethereum geworden. Dadurch konnte die Adoption von Layer-2-Lösungen vorangetrieben werden und eine Vielzahl neuer Anwendungsmöglichkeiten geschaffen werden. Uns ist bewusst, welche Verantwortung wir für das Ethereum-Ökosystem und die in diesem angesiedelten Projekte, Entwickler und Nutzer tragen, die auf den USDC vertrauen, weshalb wir die richtige Entscheidung treffen wollen.“

Der USDC ist sowohl der größte Dollar-Stablecoin auf dem Ethereum-Netzwerk als auch der größte ERC-20 Token überhaupt, der bei Redaktionsschluss eine Marktkapitalisierung von über 45 Mrd. US-Dollar verzeichnet.

Im Gegensatz zu einigen anderen Krypto-Projekten erwartet Circle keine Schwierigkeiten beim Merge von Ethereum:

„Wir rechnen nicht damit, dass es zu Problemen bei der On-Chain Nutzung des USDC kommt bzw. dass unsere automatische Herausgabe und Einlösung betroffen sein wird. Das Testsystem von Circle ist an das Goerli-Testnet von Ethereum angebunden, und wir werden in den kommenden Tagen genau beobachten, wie die finalen Tests laufen.“

Der wichtige Stablecoin-Herausgeber ist damit der nächste große Player, der nach dem Umstieg von Ethereum auf PoS setzen will. Zuvor hatte bereits Oracle-Service Chainlink vermeldet, dass die neue Hardfork unterstützt werden soll, PoW wird hingegen nicht mehr berücksichtigt.

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