Credit Suisse führt Investmentfond-Transaktionen mittels Blockchain durch

Die globale Investment-Bank Credit Suisse und die portugiesische Banco Best haben Ende-zu-Ende-Fondstransaktionen auf Blockchain durchgeführt, so eine Pressemitteilung vom 7. Februar.

Die Finanzinstitute haben Berichten zufolge jeden Teil des Fondshandelsprozesses verarbeitet, indem sie die Blockchain-basierte dezentrale Plattform FundsDLT implementiert haben.

FundsDLT wurde entwickelt, um die Effizienz der Verarbeitung von Fondstransaktionen mittels Blockchain und Smart Contracts zu verbessern, und soll die Zeit zwischen Anfrage und Abwicklung vom Empfang der Order bis zur Handelsabwicklung verkürzen.

Im Rahmen der Initiative war die Banco Best aus Lissabon, die sich auf Banking, Vermögensverwaltung und Handel spezialisiert hat, für die Integration der Anwendungs-Programmierschnittstelle (API) verantwortlich und entwickelte auch eine spezielle Anwendung, um Kundenerfahrungen zusammenzutragen.

Eine Ende-zu-Ende- oder Investmentfonds-Transaktion ist ein Geldpool aus einer Gruppe von Anlegern, der in ein Portfolio aus Aktien, Anleihen und Staatsanleihen investiert wird und der sich vom Kauf und Verkauf von Aktien unterscheidet.

Claude Metz, Leiterin der Aktionärsdienstleistungen bei der Credit Suisse, Luxemburg S.A., erklärte, dass die Distributed-Ledger-Technologie (DLT) mit dem Identitätsprüfungsdienst (KYC) kombiniert werde.

Zuvor hatte die Credit Suisse, die 2017 rund 705 Mrd. Euro an Vermögenswerten verwaltete, erfolgreich die erste Live-Transaktion von umgerechnet rund 26 Mio. Euro in Wertpapieren auf der Blockchain-Plattform Corda des Blockchain-Konsortiums R3 in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Finanzdienstleister ING durchgeführt.