CEO von Kryptobörse kandidiert als Bürgermeisterin für Taipeh

Die CEO der großen außerbörslichen Kryptobörse OTCBTC und Facebook-Hackathon-Gewinnerin Yi-Ting Cheng (besser bekannt als xdite) kündigte an, dass sie in diesem Jahr für das Bürgermeisteramt in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh kandidiert. Das geht aus einerm Facebook-Post von Cheng vom 14. April hervor.

Cheng ist als Weltklasse-Entwicklerin und Hackerin bekannt. Sie hat den Großen Globalen Preis beim Facebook-Hackathon 2012 gewonnen, war Leiterin der technischen Abteilung bei der ico.info-Plattform in China und leitet ein großes Full-Stack-Coding-Camp in China. Chengs Börse OTCBTC ist auf Platz 68 bei CoinMarketCap hinsichtlich des 24-Stunden-Handelsvolumens. Aber sie beschreibt sich selbst als die "größte OTC-Börse in Asien".

In Bezug auf den Grund für die Kandidatur der 35-jährigen Krypto-Enthusiastin um ein politisches Am, schreibt Cheng in ihrem Facebook-Post, sie habe sich "immer einen Bürgermeister gewünscht, der versteht, wie das Geschäft funktioniert". Und als sie keinen passenden Kandidaten fand, entschied sie, selbst zu kandidieren:

"Bei 8 Kandidaten, die um das Bürgermeisteramt kandidieren, sind die meisten fast 60 Jahre alt oder älter als 70. Keiner von ihnen weiß, was in der Welt vor sich geht, noch welche Herausforderungen oder Konkurrenz wir haben [...] Diese Person braucht das Geld, den Mut, die Leidenschaft und die Erfahrung bei der Leitung eines Teams/Unternehmens."

Chengs politische Plattform basiert auf dem Gedanken, Taipeh zu der fortgeschrittenen Stadt zu machen, die sie einmal war. Laut ihrem Facebook-Post bietet die "regulierungsfreundliche" Umgebung der Stadt und die Nähe zu Japan, Südkorea und China "großes Potenzial, [...] die Pionier-Blockchain-Stadt in Asien zu werden".

Chengs Plan, um Taipeh zu einer Blockchain "Experimentier-Stadt" zu machen - abgesehen von der allgemeinen Idee, eine Blockchain-Community und Finanztechnologie-Zone zu schaffen - beinhaltet den konkreten Schritt, eine Kryptowährungs-Investmentbank in der Stadt zu errichten.

Im Januar dieses Jahres hat sich Taipeh mit IOTA zusammengetan, um neue technologische Blockchain-Innovationen für Einwohner zu entwickeln, wie zum Beispiel ID-Karten für die Erfassung von Bürgerdaten und Sensoren zur Erkennung des Verschmutzungsgrades. Das ist ein Teil ihres Ziels, um eine intelligente Stadt zu werden. Im Februar äußerte der neue Gouverneur der taiwanesischen Zentralbank Interesse an der Untersuchung von Anwendungen der Blockchain-Technologie für die Bank.

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