Dash Core Group: Venezuela zweitgrößter Markt geworden

Venezuela ist der zweitgrößte Markt für Dash (DASH) geworden, da fast hundert Händler jede Woche die Kryptowährung akzeptieren, wie ein Sprecher am Mittwoch, den 22. August, gegenüber Mainstream-Medien erklärte.

Im Gespräch mit Business Insider sagte Ryan Taylor, CEO der Dash Core Group, die die juristische Person hinter dem Kernentwicklungsteam von Dash ist, dass das Interesse von Unternehmen und Verbrauchern von Woche zu Woche steigt.

"Wir verzeichnen jeden Monat Zehntausende von Wallet-Downloads aus dem Land", sagte er der Publikation.

"Anfang des Jahres wurde Venezuela unser zweitgrößter Markt, sogar noch vor China und Russland, die im Moment natürlich stark an Kryptowährungen interessiert sind."

Venezuela entwertete am 20. August seinen alten Bolivar um etwa 96 Prozent, und knüpfte den Ersatz an seine umstrittene Petro-Kryptowährung anknüpfte. Damit wurde der erneute Wunsch ausgelöst, die finanzielle Instabilität mittels Kryptowährung zu umgehen.

Indessen stellt das Bitcoin-Handelsvolumen auf der P2P-Börsenplattform LocalBitcoins weiterhin wöchentlich neue Rekorde auf. Der Supportchef von Purse.io Eduardo Gomez bezeichnete dies am Tag der Umstellung auf den neuen souveränen Bolivar als "reine hyperinflationäre Verzweiflung".

Dash zielt darauf ab, diese fortgesetzte Umgehung zu erleichtern, wie Taylor andeutete. Er erklärte außerdem, dass Händler wie Subway sich ebenfalls angemeldet hatten, um den Altcoin zu akzeptieren.

"Wir haben seit letzter Woche 94 neue venezolanische Händler zu DiscoverDash.com hinzugefügt. Das entspricht ungefähr der doppelten Höhe der normalen Rate von etwa 50 Händlern pro Woche in den letzten Monaten", fügte er hinzu.

Dash kam zuvor bereits in die Schlagzeilen, als sein Wert in die Höhe schoss und bekannte Persönlichkeiten wie Max Keiser begannen, dessen Verwendung in den USA öffentlich zu fördern.

Seitdem der Altcoin im Dezember 2017 riesige Höchststände um 1.290 Euro erreicht hat, hat er jedoch den größten Teil seines Wertes verloren und liegt derzeit bei etwa 129 Euro.