Der ehemalige Kongressabgeordnete Patrick McHenry, der die letzten Jahre seiner politischen Karriere damit verbracht hat, sich für die Kryptoindustrie einzusetzen, gab am 26. Februar in einem X-Post bekannt, dass er als leitender Berater zur Risikokapitalfirma a16z wechselt.

McHenry fügte hinzu: „Zu lange hat die Stadt Washington Hindernisse für Start-ups und aufstrebende Unternehmen errichtet. Es ist an der Zeit, diese abzubauen und sicherzustellen, dass Little Tech – die nächste Generation an Technologieunternehmen – eine faire Chance erhält.“

McHenry, der im Januar 2025 nach 20 Jahren als Abgeordneter in den Ruhestand ging, wurde zum Ende seiner Zeit in Washington, D.C. ein offener und lautstarker Befürworter von Kryptowährungen.

Quelle: Patrick McHenry

Er war entsprechend auch Mitbefürworter des Financial Innovation and Technology for the 21st Century Act (FIT21), der im Falle seiner Verabschiedung für mehr regulatorische Klarheit in Bezug auf digitale Vermögenswerte sorgen würde. Außerdem soll das Gesetz den Verbraucherschutz verbessern. Neben seiner Arbeit an FIT21 setzte sich McHenry auch für einen Gesetzentwurf zur Regulierung von Stablecoins in den Vereinigten Staaten ein. Er ist zudem der frühere Vorsitzende des Ausschusses für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses.

Insbesondere geriet er mit dem ehemaligen SEC-Vorsitzenden Gary Gensler aneinander, weil dieser versucht hatte, Ethereum als Wertpapier zu klassifizieren. In einer scharf formulierten Erklärung schrieb McHenry, dass Gensler „den Kongress wissentlich in die Irre geführt hat, als er zur Klassifizierung von #ETH gedrängt wurde“ und rief die Gewohnheit der SEC auf, „Regulierung durch Durchsetzung“ zu betreiben.

Die Risikokapitalfirma a16z mit Sitz im Silicon Valley ist für seine Investitionen in aufstrebende Technologieunternehmen bekannt. Es hat u. a. Kapital für Airbnb, Coinbase, Facebook, Instagram, GitHub, Oculus, Roblox und Slack bereitgestellt. Sie ist auch ein Geldgeber des auf Kryptowährungen fokussierten Fairshake Super PAC, und hat rund 70 Millionen Dollar für diesen beigesteuert.

Fairshakes Beiträge zur Unterstützung von Pro-Krypto-Kandidaten bei den Wahlen 2024, die sich insgesamt auf rund 130 Millionen Dollar beliefen, haben sich inzwischen ausgezahlt: Die Branchengruppe Stand With Crypto gab an, dass 2024 rund 270 Pro-Krypto-Kandidaten in den Kongress gewählt wurden.

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