Ein mutmaßliches "Konsensproblem" beim Test eines geplanten Hard-Fork bei Ethereum namens Constantinople hat dazu geführt, dass ein Testnet "nicht verwendbar" geworden ist. Das geht aus einem Tweet der Ethereum-Blockchain-Infrastrukturfirma Infura vom 13. Oktober hervor.

Der Tweet von Infura empfiehlt Entwicklern auch, andere Testnetzwerke zu nutzen, während die Ethereum-Entwickler-Community das Problem "untersucht".

Wie von mehreren Ethereum-Entwicklern berichtet wurde, wurde der Hard-Fork auf dem Ropsten-Testnet vom 13. Oktober bei Block 4.230.000 aktiv.

Jedoch verursachte der Test mutmaßlich ein "Konsensproblem auf Ropsten". Der Ethereum-Entwickler Afri Schoedon erklärte daraufhin in einer Reihe von Tweets nach dem Test, dass es 2018 "kein Constantinople" geben werde. Er fügte außerdem hinzu: "Wir müssen das untersuchen".

Auf diese starke Aussage folgte eine Erläuterung von Schoedon. Er erklärte am 14. Oktober, dass die Entwickler beim letzten Ethereum Core-Entwicklertreffen zugestimmt hatten, dass sie "Constantinople in diesem Jahr nicht aktivieren können, wenn es größere Probleme mit Ropsten gibt". Er fügte auch hinzu, dass das nächste geplante Treffen zu diesem Thema am Freitag, 19. Oktober, stattfinden würde. Die Community solle bis dahin "dranbleiben".

Der Hard-Fork Constantinople ist ein systemweites Ethereum-Update, das die Effizienz des Netzwerks steigern soll.

Anfang des Jahres veröffentlichte der Ethereum-Entwickler Pier Merriam einen Ethereum Verbesserungsvorschlag (EIP), bei dem es um einen möglichen Ethereum-Hard-Fork ging. Dieser sollte ASIC-Miner nutzlos machen, die als hochgradig zentralisierender Faktor betrachtet werden.

Bei Redaktionsschluss lag Ethereum bei (170 Euro), was einem Rückgang von etwa 1,5 Prozent in den letzten 24 Stunden entspricht.

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