Facebook will mit Regulierungsbehörden so lange wie nötig an Libra arbeiten

Der Facebook-Mitbegründer und CEO Mark Zuckerberg sagte, dass das Unternehmen so lange daran arbeiten würde, wie nötig, um die Bedenken der Regulierungsbehörden bezüglich seines Stablecoins Libra auszuräumen. Zuckerberg äußerte sich während der Telefonkonferenz zu den Q2-Ergebnissen des Unternehmens am 24. Juli so.

Zuckerberg sagte im Gespräch, dass Facebook vor einigen Jahren noch ohne Vorwarnung ein neues Produkt veröffentlicht hätte, aber jetzt habe sich das Unternehmen verändert. Konkret sagte er:

"Wir nehmen uns nun so viel Zeit, wie es eben dauert, um über die Bedenken der Regulierungsbehörden und verschiedener Experten zu sprechen und zu sehen, was der beste nächste Schritt ist."

Er erklärte auch, dass Facebook bei der gemeinsamen Arbeit an dem Whitepaper mit den 27 anderen Mitgliedern der Libra Association erwartete, dass viele Fragen zu dem Projekt gestellt werden würden, da das Finanzwesen stark reguliert ist. 

Zuckerberg erklärte, er glaube, dass diese Fragen derzeit durchgearbeitet würden. Er versprach auch, dass das Unternehmen "versucht, ein sicheres, stabiles und gut reguliertes Produkt anzubieten. Das war von vornherein die Strategie und wir werden weiter aktiv daran arbeiten."

Abschließend wies er darauf hin, dass Facebook an vielen Projekten, wie etwa Instagram Shopping, Facebook Marketplace und Whatsapp Business, arbeite. Libra habe lediglich die meiste Aufmerksamkeit erregt. 

Wie Cointelegraph gestern berichtete, sagte Alfred F. Kelly Jr., der CEO von Visa, dass kein Unternehmen sich offiziell Libra angeschlossen habe. Ihm zufolge hätten die etwa 20 Unternehmen, die an der Stiftung beteiligt sind, bisher nur in einer unverbindlichen Absichtserklärung ihr Interesse bekundet.