Das globale Initial Coin Offering (ICO) und Token Sale Accelerator-Programm Iconiq Lab aus Deutschland wird demnächst zwei neue Filialen in den USA und Asien eröffnen. Das sagte der Iconiq Lab-CEO Patrick Lowry gegenüber Cointelegraph. Das Unternehmen eröffnet im Mai 2018 die US-Niederlassung in New York. Dabei soll die erste Charge des Programms im September 2018 beginnen. Dominic Ward, ehemaliger Mitarbeiter bei Startupbootcamp und aktueller Berater bei Iconiq Lab, wird als Leitender Direktor (MD) des Programms in den USA fungieren. Dominic stellt im Moment sein Team für das Programm zusammen, das im Juni 2018 Bewerbungen beschaffen und annehmen wird.

Die Niederlassung in Singapur wird im Juli 2018 eröffnet. Die erste Charge wird voraussichtlich im November 2018 beginnen. Derzeit wird ein MD mit Erfahrung als Risikokapitalgeber (VC) gesucht, um das Team in Asien aufzubauen.

"Mit dem durchschlagenden Erfolg, den wir mit dem deutschen Accelerator-Programm und dem unglaublichen Community-Feedback erzielen, ist die Ausbreitung des Programms in die USA und Asien der nächste logische Schritt für Iconiq Lab", sagte Patrick Lowry. "Unser Ziel ist es, unseren eigenen ICNQ-Token-Besitzern einen hochwertigen Deal Flow von potenziellen ICO-Teilnahmemöglichkeiten zu bieten. Durch die Erweiterung der globalen Reichweite von Iconiq bauen wir unsere Möglichkeiten weiter aus, um das zu erreichen."

Was ist Iconiq Lab?

Iconiq Lab ist ein deutsches ICO- und Token-Sale-Accelerator-Programm. Das Unternehmen beschafft, finanziert, entwickelt und beschleunigt die erfolgversprechendsten Kryptowährungs-, Blockchain- und tokenisierbaren Startups, damit sie ihren eigenen ICO- oder Token-Verkauf starten können. Sie helfen bei der Einführung von Token, die von echten, nachhaltigen Geschäftslösungen unterstützt werden.

Iconiq Lab wurde ins Leben gerufen, um sowohl die Bedürfnisse von Kryptoinvestoren als auch von Unternehmen abzudecken, die ihre eigenen ICOs starten. Iconiq Lab bemerkte eine Systemlücke zwischen diesen beiden Parteien und startete das globale ICO- und Token-Sale-Accelerator-Programm mit seinem eigenen ICO-Investoren-Club. Das wurde durch die Einführung eines eigenen Tokens, des ICNQ Club-Mitglieder-Tokens, möglich. ICNQ-Tokenbesitzer können exklusiv an den Vorverkäufen der Absolventen des Accelerator-Programms teilnehmen. Dadurch bekommen sie einen einzigartigen First-Mover-Vorteil für die höchsten Boni und Rabatte der Token-Verkäufe der Absolventen.

Zusammenarbeit mit EOS und FinLab

Im November 2017 sicherte sich die FinLab AG, ein börsennotierter deutscher FinTech-Unternehmensbauer, eine strategische Minderheitsbeteiligung an Iconiq Lab. Durch diese Zusammenarbeit hat Iconiq Lab erfolgreich ein Accelerator Programm gestartet. Iconiq Lab erhielt Ende 2017 fast 200 Bewerbungen für die erste Charge seines Accelerator-Programms. Davon wurden schließlich nur die Top 5 ausgewählt, die an dem Programm teilnehmen durften, das im Februar 2018 in Deutschland begann.

Die fünf ausgewählten Unternehmen befinden sich derzeit in einem 12-wöchigen Programm und einer digitalen Roadshow. Dabei werden kommen sie ihrem eigenen ICO immer näher. Alle fünf Unternehmen entwickeln innovative Blockchain-Lösungen. Einige Anwendungen beschäftigen sich mit Dezentralisierung, Kunstbetrug und Fälschungen, KI-Lösungen, Spiele-Werbung und Smart Contracting, um Kunst zu validieren.

Darüber hinaus wird die FinLab AG gemeinsam mit block.one (EOS) einen 100-Millionen-Euro-Fonds zur Finanzierung von Projekten, die auf der EOS-Plattform entwickelt werden, eröffnen. Patrick Lowry sagte exklusiv gegenüber Cointelegraph: "Iconiq Lab arbeitet mit FinLab zusammen, um die Unternehmen weiter auszubauen, in die der Fonds über das Accelerator-Programm investiert hat."

Iconiq Lab bei der BlockShow Europe 2018

Iconiq Lab wird an der BlockShow Europe teilnehmen. Patrick Lowry und Maximillian Lautenschläger, die Managing Partner von Iconiq Lab, werden Iconiq Lab gemeinsam mit den 5 Unternehmen des Accelerator-Programms vertreten.

"Viele Leute, die an Kryptowährungen interessiert sind, fragen uns: "Woran sollte man festmachen, in welche ICOs man investieren soll?" Wir hoffen, dass wir diese Frage auf der Bühne bei der BlockShow Europe beantworten können, indem wir genau erklären, wie wir bei Iconiq Lab unserer eigenen Sorgfaltspflicht für Unternehmen nachgehen, die sich für unser Programm bewerben. Krypto-Investoren können unseren Denkprozess bei der Bewertung von Teilnahmemöglichkeiten an ICOs nutzen", sagte Max Lautenschläger gegenüber Cointelegraph.

"Wir werden darüber sprechen, wie Einzelpersonen und institutionelle Anleger ICO-Anlagemöglichkeiten bewerten sollten. Dabei achten wir insbesondere auf das Projektteam, seine Kompetenzen, das Projekt selbst (löst es ein gängiges Problem auf Krypto- oder traditionellen Märkten?), Marktchancen, die technische Durchführbarkeit der Plattform und so weiter ", erklärt Patrick. Er fügt außerdem hinzu, dass sie darüber sprechen werden, dass Iconiq Lab sogar noch weiter geht und die Sorgfaltspflicht wie traditionelle VCs erfüllt. Es gibt Referenzüberprüfungen beim Team, mit ihren Partnern gesprochen, die rechtlichen Dokumente hinter dem Geschäft validiert und es wird auch auf die Token-Wirtschaft der Plattformen eingegangen.

Alle Gäste der BlockShow Europe 2018 sowie viele andere Unternehmen und Experten werden sich über Iconiq Lab und aktuelle Geschehnisse informieren. Der Ticket-Rabattcode auf der offiziellen Konferenz-Website lautet CTPOWER18. An der BlockShow Europe werden mehr als 3.000 Leute teilnehmen. Die Konferenz-Ausstellung über 150 Projekte umfassen und mehr als 120 Organisationen und Unternehmen werden die bevorstehende Veranstaltung unterstützen. Das BlockShow-Team bereitet bis zu 50 exklusive Ankündigungen auf der Bühne vor, den BlockShow Oscar-Wettbewerb mit ausgewählten Startup-Projekten, verschiedene Podiumsdiskussionen mit Top-Experten, Lösungssessions mit Industrie-Haien, eine riesige Ausstellungshalle mit den bekanntesten Blockchain-Unternehmen und zwei Tage, an denen man Networking betreiben kann und Unterhaltung hat.

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