HitBTC dementiert Einfrierung von Geldern: Startup legt "gefälschte" Kotostände vor

Die Kryptowährungsbörse HitBTC hat Behauptungen zurückgewiesen, laut denen sie die Gelder des brasilianischen Investmentstartups Atlas Quantum eingefroren habe. Die Beweise dafür sollen gefälscht sein.

Atlas Quantum: Börse hat 20,7 Mio. US-Dollar eingefroren

Über Twitter gab es am 2. Oktober eine Diskussion, in der die Börse erklärte, dass sie von keiner Sperrung der Konten von Atlas Quantum wisse.

In einem Video vom 18. September hatte das Startup behauptet, dass HitBTC 1.862 BTC (15,3 Mio. USD) und über 5,4 Mio. USD in Tether (USDT) auf seinem Konto eingefroren habe.

HitBTC reagierte daraufhin auf den Tweet, den Atlas Quantum anschließend löschte. 

HitBTC: Atlas Quantum hat Kontostände "gefälscht"

Aufgrund einer unüblichen Platzierung von Zahlen im Kontostand von Atlas Quantum behaupteten Sprecher von HitBTC, dass die Bilder vom Konto gefälscht seien. Außerdem hieß es: 

"Wir können die öffentlichen Behauptungen von Atlas Quantum gegen HitBTC nicht bestätigen, da wir keine gesperrten Konten mit einem entsprechenden oder ähnlichem Kontostand haben. Außerdem haben wir bisher keine offizielle Hilfsanfrage vom Atlas Quantum-Team erhalten."

In einem weiteren Tweet, dem ein Screenshot, der die Theorie erklärt, hieß es dazu:

"Außerdem wurde die HitBTC-Benutzeroberfläche im Video gefälscht."

Atlas Quantum hat noch nicht öffentlich reagiert. Auch auf eine Anfrage von Cointelegraph Brazil, wo zuvor darüber berichtet wurde, gab es noch keine Antwort.

Wie Cointelegraph am 23. August berichtete, wird zwei Kanadiern in den Vereinigten Staaten wegen ein Bitcoin-Betrug in Höhe von 233.220 US-Dollar über ein gefälschtes HitBTC-Konto auf Twitter vorgeworfen.