Trotz der allgegenwärtigen Krisenstimmung nach dem epischen Zusammenbruch der systemrelevanten Kryptobörse FTX geben die On-Chain-Daten weiterhin Grund, optimistisch in die Zukunft von Bitcoin zu blicken.
So weist der Krypto-Analyst Will Clemente im exklusiven Interview mit Cointelegraph darauf hin, dass die Positionen der langfristigen Bitcoin-Anleger momentan auf Rekordhoch sind, obwohl deren Profitabilität ein Rekordtief erreicht hat.
„Die langfristigen Anleger investieren aggressiv in den Bärenmarkt. Sie bilden jetzt den Boden […] und dann werden ebendiese langfristigen Anleger im nächsten Bullenmarkt wieder ihre Bitcoin an neue Marktteilnehmer verkaufen“, so der Experte.
Ein weiterer positiver Trend seit dem Scheitern der FTX ist laut Clemente, dass immer mehr Krypto-Anleger den Kryptobörsen den Rücken kehren und zur eigenständigen Verwahrung („Self-Custody“) ihrer Krypto-Vermögen übergehen.
Dies belegt der Analyst mit Blick auf den zunehmenden Kapitalabfluss von Handelsplattform, der wiederum einen Zufluss in Self-Custody Wallets bedingt. Unterstützend komme hinzu, dass es immer mehr Anleger gibt, die ein Bitcoin-Vermögen im Wert zwischen 0,1 – 1 BTC halten.
„Wenn wir diese beiden Datenpunkte zusammennehmen, dann sehen wir, dass immer mehr Coins von Handelsplattformen in die Wallets von Kleinanlegern fließen. Ich denke, das ist eine sehr positive Entwicklung“, wie der Experte resümiert.
Die ganzen Ausführungen von Clemente zum Thema FTX und den möglichen Chancen, die sich aus dem Skandal ergeben, könnt ihr auf dem YouTube-Kanal von Cointelegraph sehen. Like und Abo nicht vergessen!
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