IBM startet neue Blockchain-Lieferkette

Der globale Technologiegigant IBM hat ein neues integriertes Supply-Chain-Produkt auf den Markt gebracht, das auf IBM-Technologien wie Watson AI und IBM Blockchain basiert.

Integration in die Hybrid-Cloud

Das neue IBM-Produkt mit dem Namen Sterling Supply Chain Suite ermöglicht die Hybrid-Cloud-Unterstützung für die Datenintegration zwischen Herstellern, Händlern und anderen Netzwerkteilnehmern. Dies soll zu mehr Zuverlässigkeit, Transparenz und Sicherheit sorgen, teilte das Unternehmen am 8. Oktober mit.

Insbesondere die durch den neuen Service gebotene Integrationsflexibilität ermöglicht es Unternehmen, ihre Lieferkettenlösungen entsprechend den Geschäftsanforderungen zu aktualisieren und zu verbessern.

Übernahme von Red Hat

IBM zufolge werden die Open-Architecture-Fähigkeiten der Sterling Supply Chain Suite-Services durch die kürzlich erfolgte Akquisition von Red Hat, einem Anbieter von Open-Source-Unternehmenslösungen, verstärkt. IBM übernahm das Unternehmen im Juli 2019 für 34 Mrd. US-Dollar.

Insbesondere haben Kunden die Wahl, wo ihre Workloads ausgeführt werden sollen, und die Möglichkeit, sie mit Mehrwertdiensten in der IBM Sterling Supply Chain Suite zu verknüpfen.

Beispielsweise können Kunden nach der Zertifizierung der IBM Sterling Order Management-Container für Red Hat OpenShift ihre Software weiterhin in ihrem eigenen Rechenzentrum oder in einer beliebigen Cloud ausführen, wie in den Pressemitteilungen angegeben.

IBM ist eines der größten Unternehmen, das die Blockchain-Technologie in der Lieferkette und Logistik erprobt. Mitte September kündigte eine Gruppe globaler Kaffeeunternehmen ihre Pläne an, bis Anfang 2020 mithilfe einer von IBM entwickelten App eine Blockchain-Plattform für die Lieferkette von Kaffee einzuführen.

Ende August gab die thailändische Zollabteilung bekannt, dass sie die IBM Tradelens-Blockchain-Lösung verwenden wird, um den Versand in thailändischen Häfen zu verfolgen.