IBM gab eine Partnerschaft mit Veridium Labs bekannt, um Kohlenstoffgutschriften zu tokenisieren, mit denen Unternehmen ihren CO2-Fußabdruck mit Blockchain nachverfolgen können. Das geht aus einer Pressemitteilung für Cointelegraph von heute, 15. Mai, hervor.

Der CEO und Mitbegründer von Veridium Todd Lemons sagte, dass die Verwendung von Blockchain zur Messung von Kohlenstoffemissionen durch die Lieferkette die Probleme der globalen Erwärmung lösen wird:

"Die Zusammenarbeit zwischen Veridium und IBM verändert nicht nur die CO2-Märkte, sondern schafft auch eine wirtschaftlich nachhaltige Finanzierungsquelle für den Naturschutz durch ein ergebnisbasiertes Zahlungsmodell - ein guter erster Schritt in Richtung einer neuen, 'erneuerbaren Wirtschaft'."

Die von Veridium ausgegebenen digitalen Token, die auf der Blockchain Stellar verfügbar sein werden, werden durch Umwelt-Vermögenswerte, wie die Triple Gold REDD+ Credits von InfiniteEARTH, unterstützt.

Jared E. Klee, der IBM Blockchain-Angebotsmanager für die Token-Initiativen von IBM, sagte gegenüber Cointelegraph, dass IBM der Meinung ist, dass Blockchain-Technologie verwendet werden kann, um "die Welt zu einem besseren Ort zu machen":

"IBM setzt sich weiterhin für die Umweltverantwortung durch sein Engagement bei Veridium ein. Die Ausgabe des Veridium-Token könnte nicht nur eine wirkungsvolle Lösung für Umweltbelastungen sein, sondern auch neue Finanzierungsmöglichkeiten für wichtige Initiativen, wie das Regenwaldreservat von Infinite-Earth, eröffnen. IBM ist der Meinung, dass innovative Technologien wie Blockchain die Welt zu einem besseren Ort machen können."

IBM hat zuvor mit einer Gruppe internationaler Banken zusammengearbeitet, um Blockchain-Transaktionen für das Lieferkettenmanagement zu testen und einen Blockchain-Starterplan in Betaversion veröffentlicht, um den Einsatz von Blockchain für Unternehmen jeder Größe zu erleichtern.

Die Verwendung von Blockchain zur Verringerung der Umweltauswirkungen verschiedener Industrien wurde weltweit getestet. Das Blockchain-Unternehmen Productivist kündigte Anfang Mai an, dass sein Peer-to-Peer-Netzwerk, das Herstellungskapazitäten weltweit erfasst, den CO2-Fußabdruck eines Projekts reduzieren könnte, indem es Unternehmen die Suche nach lokalen Herstellern erleichtert. Im Februar dieses Jahres berichtete Cointelegraph, dass LO3 Energy das Blockchain-betriebene Brooklyn Microgrid entwickelt hat. Damit soll Solarenergie-Erzeugern ermöglicht werden, überschüssige grüne Energie an andere Nutzer auf der Plattform zu verkaufen.

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