IBM: Neues Blockchain-Patent soll wissenschaftliche Forschung fördern

Das multinationale US-Unternehmen IBM will Blockchain verwenden, um wissenschaftliche Forschungen zu unterstützen und eine Aufzeichnung seiner Ergebnisse bereitzustellen. Das geht aus einer neuen Patentanmeldung hervor, die beim US-Patent- und Markenamt eingereicht und am 8. November veröffentlicht wurde.

IBM hat das Konzept ursprünglich im Dezember letzten Jahres eingereicht und will "eine Blockchain und Datenerhebung und -analyse für offene wissenschaftliche Forschungen integrieren".

Die Anmeldung ist die aktuellste aus einer stetig wachsenden Reihe von Patenten, die das Unternehmen in Verbindung mit dem Blockchain-Sektor angemeldet hat. Letzte Woche erste hat es ein Patent in Verbindung mit Augmented-Reality-Gaming erhalten.

Ein insgesamt viel technischerer Ableger soll nun eine Lösung für den Mangel an Plattformen finden, die die "notwendigen Kontrollen und Mechanismen" zum Schutz von wissenschaftlichen Erkenntnissen bieten.

"Derzeit gibt es eingeschränkte Plattformen, die es ermöglichen, Informationen über wissenschaftliche Forschungen auszutauschen und transparente Datenerhebungs- und Analysemaßnahmen vorzuweisen", so die Patentanmeldung. Außerdem heißt es:

"Die bestehenden Plattformen bieten nicht die erforderlichen Kontrollen und Mechanismen, damit Daten als vertrauenswürdig gelten. Es nur wenige Optionen, um sicherzustellen, dass die Daten gegen Änderungen geschützt sind."

Der wissenschaftliche Sektor soll von der Anwendung der Technologie generell in mehreren Hinsichten profitieren.

Es gab bereits einige Versuche in verschiedenen Aspekten des Feldes. Cointelegraph berichtete bereits Anfang des Jahres über branchenspezifische Blockchain-Tools für Forschungsdaten aus sowohl dem pharmazeutischen als auch dem genomischen Bereich.