Investment-Firma VanEck wagt neuen Bitcoin-ETF-Antrag

VanEck und SolidX Partners Inc. haben einen Antrag bei der US-Wertpapier- und Börsenkommission (SEC) gestellt, um einen auf Bitcoin basierenden Börsenhandelsfond (ETF) zu notieren, wie Bloomberg am 6. Juni berichtet.

VanEck ist eine Investment-Management-Firma aus New York und verwaltet umgerechnet 32,1 Mrd. Euro und SolidX ist ein Anbieter von Blockchain-Softwareentwicklungs- und Finanzdienstleistungen.

Laut einem Bericht von Bloomberg handelt es sich beim bei der US-Wertpapier- und Börsenkommission eingereichten Antrag um einen Fonds, der physisch gedeckt ist, was bedeutet, dass er tatsächliche Bitcoins halten wird. Die Firmen, die den Antrag stellen, sagen, dass dies vor dem Verlust oder Diebstahl der Kryptowährung schützt.

Die SEC hat eine strenge Haltung, wenn es um ETFs (Exchange Traded Funds) in Verbindung mit Kryptowährungen geht. Letztes Jahr hat sie den Winklevoss Bitcoin Trust ETF abgelehnt und forderte, dass etwa ein Dutzend Anträge im Januar zurückgezogen werden sollen.

Daniel H. Gallancy, CEO von SolidX, sagte in einem Telefoninterview mit Bloomberg, dass er der Meinung sei, "Regulierungsbehörden sind gerade jetzt über einen ETF besorgt, der für Privatanleger verfügbar ist", und fügte hinzu, dass sich diese Einstellung im Laufe der Zeit ändern werde, "aber jetzt ist ein Produkt, das sich ausschließlich an institutionelle Investoren richtet, ein guter Anfang".

Wenn der Antrag genehmigt wird, wird der Aktienkurs des Fonds laut Bloomberg bei rund 170.000 Euro liegen, um institutionelle Investoren anzusprechen - deutlich höher als die meisten ETFs, die sich traditionell auf Einzelanleger konzentriert haben.

Die Genehmigung einer Bitcoin-ETF gilt für einige als der heilige Gral der allgemeinen finanziellen Akzeptanz von Kryptowährungen und wichtige Akteure wie Huobi - die drittgrößte Kryptowährungsbörse hinsichtlich des Handelsvolumens - führen eigene ETFs ein.

Ein zugelassener Bitcoin-ETF würde als Anlagevehikel fungieren, das den Wert des darunter liegenden Vermögenswerts (in diesem Fall den Bitcoin-Kurs) verfolgt und während der Börsenzeiten gehandelt werden könnte. Dadurch wären Investitionen in Bitcoin für Mainstream-Kunden einfacher und risikoärmer.

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