Kik plant Zusammenarbeit mit Unity Technologies zur Verbreitung von Token im Mainstream-Gaming

Die kanadische Chat-App Kik hat kürzlich bekanntgegeben, dass eine Partnerschaft mit dem Videospiele-Unternehmen Unity Technologies geplant ist. Damit soll die Kryptowährung Kin in der Spieleindustrie eingeführt werden.

Ein Sprecher von Kik sagte gegenüber Cointelegraph, dass die Partnerschaft mit Unity demnächst "Millionen von Spiele-Entwicklern Kryptowährungen näher bringen" wird. Außerdem sollen Token mit Hilfe eines speziell auf Spiele zugeschnittenen Software Development Kit (SDK), das von Kik entwickelt wurde, in Spielen integriert werden. Das Unternehmen plant, das Kin Gaming SDK nach dem Betatest durch ausgewählte Unity-Partner für Spielentwickler im Unity Asset Store freizugeben. Das SDK wird auch auf der Software-Entwicklungsplattform GitHub verfügbar sein.

Kik enthüllte sein Initial Coin Offering (ICO) für den Kin-Token im August 2017 und prophezeite, dass es "die erste Mainstream-Einführung von Kryptowährung" sei. Im September 2017 hat die Firma umgerechnet etwa 81 Mio. Euro von mehr als 10.000 Teilnehmern in 117 Ländern gesammelt.

Der Kin-Token, ein ERC20-Coin, der auf der Ethereum (ETH)-Blockchain basiert, lag bei Redaktionsschluss bei 0,0001 Euro und hatte eine Marktkapitalisierung von rund 107 Mio. Euro. Die Kik-App wurde im Jahr 2009 von Studenten der University of Waterloo gegründet. Unity Technologies wurde im Jahr 2004 gegründet und ist eine der weltweit am häufigsten genutzten Videospielplattformen.

Letzte Woche berichtete Cointelegraph über das Ethereum-basierte Spiel CryptoKitties, das durch eine Gruppe von Investoren, die von den beiden Top-Risikokapitalfirmen Andreessen Horowitz und Union Square Ventures angeführt wurden, 9,7 Mio. Euro sammelte. Beim Spiel CryptoKitties erstellen und züchten Benutzer virtuelle Katzen, die mit ETH gekauft und verkauft werden können. Das bedeutet, dass Nutzer ETH kaufen müssen, um zu spielen.

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