Die Kryptobörse Kraken hat nach Binance, OKX, Coinbase, Bitget und Bybit nun auch eine eigene Self-Custody Wallet für digitale Vermögenswerte eingeführt.
„Ob Sie Kraken-Kunde sind oder nicht, Sie können die Multichain-Wallet von Kraken als Ihre Brücke zum dezentralen Finanzsystem nutzen“, schreibt die Börse entsprechend. Derzeit unterstützt die Kraken Wallet Kryptowährungen auf acht Blockchains, darunter Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Solana (SOL), Optimism, Base, Arbitrum, Polygon und Dogecoin (DOGE).

Die Entwickler der Wallet geben an, dass die App „nur das absolute Minimum an Daten sammelt, die für die Funktion als Wallet erforderlich sind“, und dass „nicht einmal interne Leistungsanalysen der App gesammelt werden“. Das Unternehmen erklärte auch:
„Die Nutzerdaten werden durch die Kraken-eigene Infrastruktur geleitet, wodurch Ihre IP-Adresse abgeschirmt wird und Ihre Identitäts- und Standortinformationen nicht nach außen dringen können.“
Zur Sicherheit verfügt die Wallet über Biometrie- und Passwortschutz für den Benutzer. Der Programmiercode der zugehörigen App wurde zudem von Trail of Bits geprüft und ist als Open-Source auch auf GitHub verfügbar.
Die Kraken Wallet unterstützt neben den genannten Kryptowährungen auch Dezentrale Finanzdienstleistungen (DeFi), Non-fungible Tokens (NFTs), Dezentrale Anwendungen (dApps) über Wallet Connect und bietet einen Rund-um-die-Uhr-Kundensupport.
„Mit Kraken Wallet investieren wir in das Krypto-Ökosystem, das für die Existenz eines uneingeschränkten Finanzsystem unerlässlich ist“,betonte Eric Kuhn, Produktdirektor für Kraken Wallet, in einer Erklärung.
Angesichts der weltweiten Verschärfung der Regulierungsvorschriften für Kryptobörsen haben sich diese zunehmend dem Sektor der Self-Custody Wallets zugewandt.
Am 11. April gab Kraken zudem bekannt, dass es die Unterstützung für die Anonymitäts-Kryptowährung Monero für seine Kunden in Irland und Belgien einstellt. Im vergangenen Oktober hat die Plattform bereits die Unterstützung für mehrere Stablecoins, wie Tether und , für ihre kanadischen Nutzer eingestellt.
In vielen Ländern gelten für Self-Custody Wallets nicht die gleichen Vorschriften wie für Finanzdienstleister, z. B. Börsen, da die Wallets keine Geldtransaktionen in Fiatwährungen verarbeiten.
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