Square-Aktien fallen nach Kritik an Bitcoin-Strategie

Die Aktien des Finanzdienstleisters und mobilen Zahlungsanbieters Square sind am Montag nach einem kritischen Tweet von Citrots Research vom Short-Seller Andrew Left gefallen. Das geht aus einem Bericht von CNBC vom 30. April hervor. Citron behauptete, dass die Begeisterung für die Bitcoin (BTC)-Handelslösung von Square übertrieben war.

Citron nannte Square am Montagnachmittag in einem Tweet eine "Sammlung von Gähn-Unternehmen" und fügte hinzu, dass der "SQ-Handel von Bar auf BTC" des Zahlungsbetreibers unbedeutend gewesen sei. Unmittelbar danach fiel die Aktie von Square um 3,8 Prozent auf umgerechnet 37,94 Euro pro Aktie. Der Kurs erholte sich dann größtenteils von seinen Verlusten und schloss mit 0,48 Prozent unter seinem anfänglichen Tageskurs.

Citron kündigte auch ein kurzfristiges Ziel von 30 US-Dollar (24 Euro) oder 36,9 Prozent unter dem Schlusskurs von Freitag an.

Der Aktienkurs von Square hat sich nicht bedeutend verändert, seit das Unternehmen, das von Twitter-CEO Jack Dorsey gegründet wurde, im Januar den Bitcoin-Handel eingeführt hat. Dieser Handel funktioniert über seine Peer-to-Peer-App Square Cash.. Mit der App können Verbraucher umgerechnet bis zu 8.000 Euro in BTC pro Woche ohne Verkaufslimit kaufen.

Dan Dolev, ein Untersuchungsexperte bei Nomura Instinet, sagte gegenüber CNBC, dass "die Einwirkung von Bitcoin für Square auf lange Sicht erheblich sein wird". Nomura Instinet hatte zuvor sein Kursziel für Square auf umgerechnet 53 Euro festgelegt.

Im März sagte Jack Dorsey, dass Bitcoin in etwa zehn Jahren die einzige Währung auf der Welt sein werde. Er glaubt jedoch, dass BTC aufgrund seiner Langsamkeit und Kosten derzeit nicht in der Lage ist ein effektives Tauschmittel zu werden.