Die Geschichte von Ross Ulbricht, dem Gründer der berühmt-berüchtigten Darknet-Handelsplattform „Silk Road“, wird 2021 auf die Kinoleinwand kommen, wie das große Filmstudio Lionsgate bekanntgibt.

Laut einem Bericht von Deadline hat sich Lionsgate die Rechte an einem Silk-Road-Film gesichert, der bereits abgedreht ist, und am 19. Februar in die Kinos und auf die einschlägigen Onlineportale kommen soll. Dabei basiert der Film auf dem Rolling Stone Artikel „Sackgasse Silk Road“ von 2014, der die Entwicklungen bis zur späteren Festnahme von Ulbricht nachgezeichnet hatte.

Der 25-jährige Schauspieler Nick Robinson, der unter anderem aus Jurassic World bekannt ist, schlüpft in die Rolle von Ulbricht, der inzwischen selbst 36 Jahre alt ist und eine zweimal lebenslängliche Haftstrafe im amerikanischen Gefängnis absitzt. Verurteilt wurde er wegen Geldwäsche, Hacking und Drogenverkauf.

 

Die Geschichte von Ulbricht wurde bereits mehrfach von den Medien aufgefasst. Zum Beispiel hat der amerikanische TV-Sender CBS erst vergangenen Monate eine Dokumentation über die Silk Road ausgestrahlt, in der auch die Ex-Freundin von Ulbricht interviewt wurde. Eigentlich sollte der von Lionsgate eingekaufte Silk-Road-Film im April 2020 auf dem Tribeca Filmfestival seine Premiere feiern, was auf Grund der Corona-Pandemie jedoch verschoben wurde.

 

Der Gründer der Silk Road wurde 2013 vom FBI festgenommen. Seine Verurteilung ist nicht zur Bewährung ausgesetzt, was bedeutet, dass Ulbricht wohl den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen wird. Nichtsdestotrotz gibt er des Öfteren seine Einschätzungen zum Kryptomarkt ab.

 

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