Die insolvente Krypto-Kreditfirma Celsius könnte einen eigenen Token ausgeben, um seine Gläubiger zu entschädigen, wie aus einem Bericht vom 24. Januar von Bloomberg hervorgeht. Als Quelle gab Bloomberg eine gerichtliche Anhörung an.
Dem Bericht zufolge hat der Anwalt von Celsius Ross M. Kwasteniet gegenüber dem Gericht erklärt, dass die Firma mit ihren Gläubigern darüber verhandeln würde, wie man die Plattform wiedereröffnen und sie angemessen entschädigen könnte. Die neue Version wäre ein "börsennotiertes Unternehmen, das ordnungsgemäß lizenziert" ist. Das würde den Gläubigern mehr Geld bieten, als das Unternehmen schlicht zu liquidieren. Wenn die Gläubiger und das Gericht diesem Vorhaben grünes Licht geben, würde das umstrukturierte Unternehmen "im Rahmen des Auszahlungsplans einen neuen Token an seine Gläubiger ausgeben".
Im Bericht heißt es, dass noch diese Woche Details zu diesem Plan eingereicht würden.
Der Twitter-Nutzer CelsiusFacts gibt häufig Updates zu diesem Fall und behauptet, Details zu diesem Umstrukturierungsplan zu haben. Laut einer Erklärung vom 24. Januar will Celsius Network an die Börse gehen und "Drittdienstleister" nutzen, um sicherzustellen, dass das Unternehmen mit der US-Finanzregulierung konform ist. Nutzer könnten bis zu 7.500 US-Dollar an Ansprüchen auszahlen lassen oder 95 Prozent des Gesamtwertes, je nachdem, welcher Betrag niedriger ausfällt. Der neue Token würde ausgegeben werden, um die übrigen 5 Prozent oder Beträge über 7.500 US-Dollar zu decken.
BREAKING NEWS
— CelsiusFactsNumbers (@CelsiusFacts) January 24, 2023
- #CelsiusNetwork is looking at having a stratefied recovery smaller holders bellow 5k might get all assets to leave.
- Larger holders will get a debt token that seems to represent all the value, so you can sell if you dont believe in the company or recovery.
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