Die Krypto-Community diskutiert in den sozialen Medien heiß darüber, dass sich der ehemalige FTX-Chef Sam Bankman-Fried (SBF) mit dem Erfolgsautor Michael Lewis getroffen haben soll. Lewis ist unter anderem für die Romanvorlage des beliebten Films The Big Short verantwortlich, der die Finanzkrise von 2008 porträtiert.

Die kritischen Stimmen der Community ging dabei quer durch die Bank, so reichten diese von Belustigungen über das Auftreten von SBF bis hin zu Forderungen, dass nun auch gegen Lewis ermittelt werden müsste. Ein Community-Mitglied bezeichnet das Treffen entsprechend als geradezu „absurd“.

In einem anderen Tweet wird wiederum der Vorwurf geäußert, dass ein derartiges Buch womöglich ein Instrument ist, um die kriminellen Machenschaften der Kryptobörse in ein gutes Licht zu rücken.

Der Bitcoin-Experte Nic Carter gibt wiederum zu bedenken, dass auch Lewis jetzt in den Fokus der Ermittler rücken müsse, da dieser schon seit sechs Monaten mit Bankman-Fried in Kontakt stand und keinerlei verdächtige Vorgänge gemeldet hat.

Tweet von Nic Carter. Quelle: Twitter

Auch der Gold-Experte und Krypto-Kritiker Peter Schiff meldete sich zu Wort, indem dieser warnt, dass das Buch ein reines „Werk der Fantasie“ wird, wenn Bankman-Fried als primäre Quelle herangezogen wird. Stattdessen fordert er Lewis auf, die tatsächlichen Hintergründe des Falls aufzuarbeiten und mit vertrauenswürdigen Quellen zu sprechen.

Ganz nach dem Motto: „Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen“, treibt das geplante Buchprojekt jedoch auch witzige Stilblüten. So meint ein Mitglied der Community scherzhaft, dass ein etwaiger Film wahrscheinlich eine Art Wolf of Wall Street „nur mit hässlichen Menschen“ wird. Ein anderer Nutzer meint wiederum, dass der Film nur gut wird, wenn Bankman-Fried darin noch alle anderen Verantwortlichen aufzeigt, damit „alle in den Knast wandern“.

Andere Stimmen sehen hingegen nur wenig Potenzial für einen erfolgreichen Film, da im Gegensatz zu The Big Short beim Fall FTX nur um Kriminalität, Orgien und schlechte Entscheidungen geht (siehe unten).

Tweet über den vermeintlich geplanten FTX-Film. Quelle: Twitter

Doch auch der finanzielle Aspekt gerät nicht in Vergessenheit, so meint ein Twitter-Nutzer, dass Bankman-Fried die Erträge aus einem erfolgreichen Buch oder Film dafür nutzen könnte, um FTX-Kunden zu entschädigen.

 

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